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Ostafrikanische Allianz für Kohlenstoffmärkte und Klimafinanzierung

Hintergrund und Zielsetzung

Für die Umsetzung ihrer Nationally Determined Contributions (NDCs) streben mehrere Länder in Ostafrika die Nutzung marktbasierter Instrumente an. Viele ostafrikanische Länder, die eine beträchtliche Anzahl von CDM-Aktivitäten registriert haben, möchten auf diesen Erfahrungen aufbauen und sich so Zugang zu Artikel 6 des Paris Agreement verschaffen. Dies umfasst auch die Bemühungen um einen reibungslosen Übergang ausgewählter CDM-Projekte, die die Anforderungen von Artikel 6 des Pariser Abkommens erfüllen, indem sie zur Ambitionssteigerung beitragen. Vor diesem Hintergrund sehen ostafrikanische Länder in der subregionalen Zusammenarbeit einen potenziellen Weg, ihre gegenseitigen Stärken in Bezug auf Kohlenstoffmechanismen und Klimafinanzierung zu nutzen.

Umsetzung

Mit Unterstützung der BMU-Aktivität Globaler Kohlenstoffmarkt in Ostafrika und in Zusammenarbeit mit dem UNFCCC Regional Collaboration Center Kampala haben Äthiopien, Burundi, Kenia, Ruanda, Tansania und Uganda die Ostafrikanische Allianz für Kohlenstoffmärkte und Klimafinanzierung gegründet.

Das Bündnis wurde im Juni 2019 offiziell ins Leben gerufen. Die von den Mitgliedsländern der Allianz ernannten nationalen Kontaktstellen unterstützten die formelle Gründung der Allianz und ermutigten andere Länder in der Region, ebenfalls eine Mitgliedschaft abzustreben. Sie unterstrichen ferner die Bedeutung einer gemeinsamen ostafrikanischen Vision in Bezug auf Kohlenstoffmärkte und Artikel 6 sowie Klimafinanzierung. Dies spiegelt sich auch in den spezifischen Zielen der Ostafrikanischen Allianz wider:

  • Förderung einer gemeinsamen Vision zu Kohlenstoffmärkten und Klimafinanzierung in der Region;
  • Förderung einer aktiven und besser koordinierten Teilnahme von Delegierten aus der Region an den UNFCCC-Verhandlungen zu Marktmechanismen und Klimafinanzierung sowie an anderen internationalen Foren;
  • Unterstützung der Bereitschaft zur Umsetzung von Artikel 6 des Pariser Übereinkommens

Inspiriert von der Westafrikanischen Allianz für Kohlenstoffmärkte und Klimafinanzierung wird das Sekretariat der Allianz in einer lokalen oder regionalen Einrichtung in Ostafrika verankert, um Stabilität und Kontinuität zu gewährleisten. Während der Übergangsphase und der Suche nach einem geeigneten Sekretariat üben das UNFCCC-RCC Kampala und GIZ Uganda diese Rolle in enger Abstimmung mit den Mitgliedstaaten aus.

Meilensteine und Ausblick

Über das etablierte Netzwerk der nationalen Kontaktstellen des Bündnisses hat die Allianz bereits verschiedene Aktivitäten zur Unterstützung der Mitgliedstaaten auf den Weg gebracht, darunter:

  • die Berechnung der Standardized Baseline des Grid Emission Factor (GEF) für die Republik von Kenia;
  • eine geplante Schulung für ostafrikanische Verhandlungsführer zu Marktmechanismen und Artikel 6, die die Delegierten auf die Klimaverhandlungen COP25 (in Madrid) vorbereiten soll;
  • Ein regionaler Dialog des Privatsektors, der darauf abzielt, die Wissensbasis über Kohlenstoffmärkte und Artikel 6 des Pariser Übereinkommens im Privatsektor zu verbessern.

Die Allianz umfasst derzeit 6 Mitgliedsstaaten: Burundi, Äthiopien, Kenia, Ruanda, Tansania und Uganda.

Ostafrikanische Allianz für Kohlenstoffmärkte und Klimafinanzierung

Länder: Burundi, Äthiopien, Kenia, Ruanda, Tansania und Uganda

Rolle des BMU: BMU-Förderungsbeteiligung

Laufzeit: seit 2019

Umsetzung: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Weitere Beteiligte: UNFCCC Regional Collaboration Center Kampala

Kontakt: Sven Egbers, sven.egbers@giz.de; UNFCCC Regional Collaboration Center Kampala, RCCKampala@unfccc.int

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