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Westafrikanische Allianz für Kohlenstoffmärkte und Klimafinanzierung

Hintergrund und Zielsetzung

Mit der Verabschiedung von Artikel 6 des Paris Agreement wurden neue Mechanismen für die freiwillige internationale Zusammenarbeit der Vertragsstaaten etabliert, die für die beteiligten Staaten mit bedeutenden Vorteilen verbunden sein könnten. In diesem Zusammenhang haben westafrikanische Staaten einen verstärkten Bedarf signalisiert, die Verhandlungen über kooperative Ansätze und den neuen Marktmechanismus sowie den Umgang mit den bestehenden CDM-Kapazitäten aktiv mitzugestalten. So soll sichergestellt werden, dass sie diese Instrumente auch anwenden können. 
Vor diesem Hintergrund verfolgt die vom BMU geförderte „Westafrikanische Allianz für Kohlenstoffmärkte und Klimafinanzierung“ das Ziel, Möglichkeiten für eine Beteiligung westafrikanischer Staaten an den künftigen Kohlenstoffmärkten zu stärken.


Umsetzung

Die Initiative wurde auf der COP22 in Marrakesch (November 2016) ins Leben gerufen und baut auf den positiven Erfahrungen der "CDM Reform Working Group" der Weltbank auf.  Durch die Etablierung einer ständigen regionalen Struktur mit Sitz in Dakar will die Allianz die Partizipation westafrikanischer Länder an den internationalen Kohlenstoffmärkten verbessern, die Umsetzung des Transparenzrahmens unter dem Pariser Abkommen vorantreiben und den Zugang zu Klimafinanzierung erleichtern. Um diese Ziele zu erreichen, setzt die Allianz auf die folgenden Aktivitäten:

  • Die Unterstützung der aktiven Teilnahme westafrikanischer Delegierter in den Verhandlungen und Foren zu Artikel 6, zum Transparenzrahmen des Paris Agreement und zur Klimafinanzierung
  • Die Förderung des Zugangs zu Marktmechanismen und Klimafinanzierung auf nationaler und regionaler Ebene
  • Die Unterstützung bei der Überführung geeigneter CDM-Kapazitäten in das Regime des Paris Agreement durch Pilotvorhaben vor Ort
  • Die Förderung von Artikel 6-Pilotvorhaben in Westafrika und des Austauschs über die dabei gemachten Erfahrungen


Meilensteine und Ausblick

Derzeit umfasst die Allianz 16 Mitgliedstaaten: Benin, Burkina Faso, Kap Verde, Elfenbeinküste, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Senegal, Sierra Leone und Togo. Nigeria und Togo haben als die beiden ersten Länder Unterstützung aus dem Readiness Support Programme erhalten, die auf ihre nationalen Bedürfnisse zugeschnittenen ist. In Nigeria konzentrieren sich die Maßnahmen auf die Schwerpunktsektoren des Landes sowie auf den Aufbau von Kapazitäten für den Kohlenstoffmarkt, wohingegen in Togo der Ausbau der Kapazitäten des MRV-Systems im Mittelpunkt steht.


Artikel 6 Readiness Support in Nigeria

Das Readiness Support Programme der Westafrikanischen Allianz zur Unterstützung des nigerianischen Umweltministeriums ist im August 2018 angelaufen. mehr lesen


Artikel 6 Readiness Support in Togo

Das Artikel 6 Readiness Support Programme der Westafrikanischen Allianz in Togo begann im Juli 2018 mit einer Sondierungsmission. mehr lesen

Westafrikanische Allianz für Kohlenstoffmärkte und Klimafinanzierung

Länder: Benin, Burkina Faso, Kap Verde, Elfenbeinküste, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Senegal, Sierra Leone und Togo.

Rolle des BMU: BMU-Förderungsbeteiligung

Laufzeit: seit 2017

Umsetzung: West African Development Bank (BOAD)

Weitere Beteiligte: UNFCCC-RCC Lomé, ENDA Energie Dakar, Climate Focus

Weitere Informationen:  www.westafricaclimatealliance.org

Kontakt: Alliance Secretariat, westafricaclimatealliance@gmail.com

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