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Potentiale für “Result-Based Payment”-Instrumente im Waldsektor

Photo by Chelsea Bock on Unsplash

Hintergrund und Zielsetzung

Der Waldsektor trägt weltweit durch den Verlust von historisch aufgebauten Kohlenstoffvorräten zu hohen Emissionen bei, vor allem durch Entwaldung und Walddegradation. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wurde auf internationaler Ebene der REDD+ Mechanismus entwickelt. Er soll Entwicklungsländer für Bemühungen entschädigen, wenn diese Emissionen aus Entwaldung, aber auch aus Walddegradation mindern, die Kohlenstoffvorräte im Wald erhalten und erhöhen oder Wald nachhaltig bewirtschaften. Bisher ist ein Großteil der REDD+ Maßnahmen von Zahlungen abhängig, die von Geberstaaten im Rahmen der öffentlicher Entwicklungszusammenarbeit als Zuschüsse oder Darlehen bereitgestellt werden. Diese Mittel sind jedoch stark begrenzt und nicht ausreichend, um den notwendigen Schutz der Wälder zu gewährleisten. Daher werden häufig auch transferbasierte Ansätze, insbesondere internationale Kohlenstoffmärkte, zur Finanzierung von REDD+ Aktivitäten in Erwägung gezogen. Im Rahmen dieses UBA-Forschungsvorhabens untersuchen Öko-Institut und CIFOR, wie und unter welchen Umständen verschiedene Finanzierungsformen für transferbasierte Ansätze geeignet sind.


Umsetzung

In einem ersten Schritt untersuchen die Forschenden aktuelle Konzepte der REDD+ Finanzierung und diskutieren deren Relevanz für eine mögliche Nutzung von REDD+ Emissionsgutschriften unter dem Übereinkommen von Paris. Auf diesen Ergebnissen aufbauend werden anschließend die unterschiedlichen Anforderungen an eine REDD+ Finanzierung anhand von fünf Beispielländern untersucht. Dabei soll der Kontext von möglichst unterschiedlichen Ländern berücksichtigt und untersucht werden, welche Anforderungen an eine effektive Klimafinanzierung für REDD+ sich aus diesen unterschiedlichen Hintergründen ergeben.


Meilensteine und Ausblick

Die Analyse der Finanzierungskonzepte für REDD+ und deren möglichen Eignung für Emissionsgutschriften unter dem Paris Agreement wird derzeit umgesetzt. Nach Vorliegen der Ergebnisse wird das Projektteam die Untersuchung der Anforderungen an eine REDD+ Finanzierung in den Beispielländern aufnehmen. Die Forschungsergebnisse werden in dem Abschlussbericht des Projekts zusammengetragen. Dieser soll auch die Eignung der REDD+ Finanzierungsansätze für die Anforderungen der REDD+- Staaten diskutieren und der Frage nachgehen, ob auf Grundlage der bestehenden Instrumente ein idealtypischer Finanzierungsmechanismus kreiert werden kann und ob dieser dem Art. 6 Regelwerk unterworfen werden sollte. 

 

Potentiale für “Result-Based Payment”- Instrumente im Waldsektor unter dem Übereinkommen von Paris

Rolle des BMU: Forschungsförderung

Laufzeit: 2020-2021

Umsetzung: Öko-Institut

Weitere Beteiligte: CIFOR

Kontakt: Hannes Böttcher, h.boettcher@oeko.de

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