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African Carbon Asset Development Facility

Hintergrund und Zielsetzung

Die African Carbon Asset Development Facility (ACAD) war eine von 2009 bis 2014 vom BMU geförderte Partnerschaft zwischen dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen, dessen Risø Centre (heute UNEP DTU Partnership) und der Standard Bank. Ziel der Initiative war es, die Hürden zu mindern, mit denen afrikanische Länder und insbesondere afrikanische LDCs beim Anwerben von CDM-Projekten und in ihrer Funktion als Gastgeberländer konfrontiert sind. Projekte, die in der Regel technisch und wirtschaftlich machbar sind, werden beispielsweise durch unzureichende institutionelle Kapazitäten, mangelnde Kapazitäten im Finanzsektor zur Abwicklung des CO2-Handels und zur Eintreibung von Verbindlichkeiten für CDM-Projekte gehemmt.
 

Umsetzung

Die ACAD unterstützte Banken und Investoren bei Aktivitäten zum Kapazitätsaufbau und stellte Projektentwicklern Startkapital zur Verfügung. Das Besondere bei der Annäherung an den Markt und bei der Kapazitätsentwicklung der ACAD bestand darin, dass deren Investitionen projektspezifisch, anwendungsorientiert, flexibel und bedarfsorientiert waren.

Die Aktivitäten der ACAD wurden in drei Bereichen durchgeführt:
Der erste Förderbereich umfasste die Aufteilung der Transaktionskosten für Projekte zur Investition in kohlenstoffarme Technologien. ACAD förderte durch Zuschüsse Projekte, die nicht unmittelbar gewinnbringend waren, um zu gewährleisten, dass diese Projekte entscheidende Meilensteine durchlaufen konnten. 
Der zweite Förderbereich widmete sich der technischen Unterstützung von Finanzinstituten. ACAD schloss sich mit Akteuren des Finanzsektors vor Ort zusammen, um verschiedene Aktivitäten zur Kapazitätsentwicklung umzusetzen, darunter auch Maßnahmen zum Kapazitätsaufbau für afrikanische Banken. 
Der dritte Förderbereich umfasste die Methodenentwicklung sowie die verstärkte Einbeziehung von Stakeholdern. So unterstützte ACAD beispielsweise die Genehmigung und Anwendung einer standardisierten Baseline und initiierte das African Bankers’ Carbon Forum, welches verschiedene Institutionen wie regionale Entwicklungsbanken, Finanzinstitute des Privatsektors und Versicherungsunternehmen zusammenbringt.
 

Ergebnisse und Ausblick

Während der Laufzeit von 2009 bis 2014 unterstützte ACAD 17 CDM-Projekte in neun verschiedenen Ländern in Subsahara-Afrika. Von diesen erreichten sieben die CDM-Projektregistrierung. Darüber hinaus wurden mehr als 320 Teilnehmer aus afrikanischen Finanzinstitutionen in drei Foren zwischen 2010 und 2014 ausgebildet. Die Aktivität hat auch die Entwicklung und Registrierung von regionalen Netz-Emissionsfaktoren für den süd- und westafrikanischen Power Pool sowie deren Registrierung als Standardised Baseline unterstützt. Diese war die erste jemals registrierte Standardised Baseline und deckt nun mehr als 30 Nationen ab. Die Fazilität ist darüber hinaus ein Referenzmodell für das CDM Loan Scheme, das von der UNFCCC implementiert worden ist.  

African Carbon Asset Development Facility (ACAD)

Länder: Benin, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Gambia, Ghana, Guinea-Bissau, Kap Verde, Kongo, Königreich Eswatini, Lesotho, Liberia, Mali, Mosambik, Namibia, Niger, Nigeria, Sambia, Senegal, Sierra Leone, Simbabwe, Südafrika, Togo

Rolle des BMU: BMU-Förderungsbeteiligung

Laufzeit: 2009 - 2014 (beendet)

Umsetzung: Umweltprogramm der Vereinten Nationen

Weitere Beteiligte: UNEP Risoe Centre on Energy, Climate and Sustainable Development, Standard Bank UNFCCC Regional Collaboration Center Kampala

Kontakt: Søren Lütken, snlu@dtu.dk

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