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Netzwerktreffen zum Status-quo des chinesischen EHS

(Photo by pixabay)

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Dezember  2019 –  Das Netzwerktreffen wurde durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert, und gab den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen ersten Eindruck über die Erfolge und bestehenden Herausforderungen des chinesischen Emissionshandelssystems sowie Erkenntnisse über zukünftige Entwicklungen. Bei der Veranstaltung schilderten zwei ausgewählte Experten den Status-quo des landesweiten Emissionshandels.

Das Netzwerktreffen begann mit einem Vortrag von Dr. Gu Alun vom Institute of Energy, Environment and Economy der Tsinghua Universität. Da das EHS erst seit zwei Jahren existiert, befindet es sich immer noch im Aufbau und in der ersten Entwicklungsphase. Laut Gu betreffen die Hauptaufgaben derzeit weiterhin Entscheidungsprozesse zu den am EHS teilnehmenden Industriesektoren, zur Emissionsobergrenze sowie zu Maßnahmen bezüglich der Registrierungs- und Allokationsverfahren. Acht Sektoren sind momentan im EHS vorgesehen: Energieerzeugung, Mineralölverarbeitung, Chemie, Baumaterialien, Stahl, Nichteisenmetalle, Papierherstellung sowie die zivile Luftfahrt. In den meisten Sektoren soll insbesondere mit dem Bottom-up-Konzept gearbeitet werden, so Gu.

Im Rahmen eines zweiten Vortrags von Zhang Jingjie, vom China Electricity Council (CEC), wurden Erfahrungen mit dem EHS im derzeit bereits eingebundenen Energieerzeugungssektor vorgestellt. CEC wurde in diesem Zusammenhang vom chinesischen Ministry of Ecology and Environment (MEE) beauftragt. Laut Jingjie war CEC bis jetzt hauptsächlich mit dem grundlegenden Aufbau des Systems beschäftigt. Das MEE hat in diesem Zusammenhang im Frühjahr 2019 einen Leitfaden veröffentlicht, welcher Implementierungsregelungen, -prozeduren, Qualifizierungsvoraussetzungen und Verantwortlichkeiten für alle relevanten Akteure sowie technische Standards zur Kohlenstoffbilanzierung, Berichterstattung und Verifizierung beinhaltet.

Weitere Informationen

In der Februarausgabe des Magazins Econet Monitor, das von der AHK Greater China in Beijing herausgegeben wird, ist eine ausführliche Dokumentation des Netzwerktreffens erschienen.

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