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International Carbon Action Partnership

Hintergrund und Zielsetzung

Die 2007 gegründete "International Carbon Action Partnership" (ICAP) ist ein internationales Netzwerk von Regierungen zum Wissens- und Erfahrungsaustausch über den Emissionshandel. ICAP erleichtert die Zusammenarbeit zwischen Nationalstaaten, subnationalen Regierungen und supranationalen Institutionen, die Kohlenstoffmärkte durch Emissionshandelssysteme (ETS) aufgebaut haben oder an deren Umsetzung arbeiten. Die Partnerschaft umfasst derzeit 31 Vollmitglieder und fünf Beobachterstaaten aus vier Kontinenten.

Umsetzung

Die Arbeit von ICAP konzentriert sich auf drei Säulen:

  • Im Rahmen sogenannter technischer Dialoge diskutieren ICAP-Mitglieder und Beobachter verschiedene Fragen der Ausgestaltung und Umsetzung von Emissionshandelssystemen. Diese geschlossene, sichere Umgebung ermöglicht es ihnen auch, sich über bereits gesammelte Erfahrungen austauschen.
  • ICAP führt zudem internationale und landesinterne Kapazitätsaufbauaktivitäten im Bereich des Emissionshandels durch und greift dabei auf das praktische Fachwissen aus allen Ländern zurück.
  • Schließlich informiert die ICAP-Website zum Stand der Entwicklungen in Sachen Emissionshandelssysteme: In regelmäßigen News-Beiträgen werden die jüngsten Ereignisse dargestellt, eine interaktive Weltkarte informiert über den derzeitigen Implementierungsstatus von Systemen weltweit und deren Ausgestaltungsmerkmale. Die Preisentwicklung von Emissionsrechten wird mittels eines Price Trackers nachgehalten und eine ETS-Bibliothek stellt die wichtigste Literatur zur Verfügung. 

ICAP veröffentlicht darüber hinaus verschiedene Fachbeiträge. Die tägliche Umsetzungsarbeit wird vom ICAP-Sekretariat in Berlin unter der Leitung der ICAP-Co-Chairs unterstützt und maßgeblich vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit finanziert.

Meilensteine und Ausblick

Im Laufe der Jahre hat sich die ICAP zu einem einzigartigen Forum entwickelt, in dem Best Practices ausgetauscht und ETS-Designelemente diskutiert werden können. Die ICAP-Website ist zur zentralen Anlaufstelle zum Stand der Entwicklungen in Sachen Emissionshandelssysteme avanciert. Das ICAP-PMR-Handbuch über die Ausgestaltung und die Implementierung von Emissionshandelssystemen, der ICAP-Leitfaden zur ETS-Verknüpfung und die jährlichen ETS-Statusberichte sind drei zentrale Veröffentlichungen der Initiative, die über den Stand der Entwicklungen informieren und politische Entscheidungsträger bei der Umsetzung unterstützen. Durch die Kombination dieser Aktivitäten leistet ICAP einen wertvollen Beitrag zur Förderung von Carbon Pricing weltweit.

International Carbon Action Partnership (ICAP)

Rolle des BMU: BMU-Förderungsbeteiligung

Laufzeit: seit 2007

Weitere Informationen: https://icapcarbonaction.com/en/

Kontakt: Dr. Constanze Haug, info@icapcarbonaction.com

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Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

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