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Kollaborative Instrumente für ambitionierten Klimaschutz (CI-ACA)

Kollaborative Instrumente für ambitionierten Klimaschutz (Collaborative Instruments for Ambitious Climate Action - CI-ACA) ist eine UNFCCC-Initiative, die über die Regional Collaboration Centres (RCCs) umgesetzt wird. Die Initiative wird durch freiwillige Beiträge von Regierungen zahlreicher Länder unterstützt, darunter auch von der Bundesregierung über das BMU.

Ziel der Initiative ist es, Länder beim Aufbau ihrer nationalen Klimaschutzinstrumente zu unterstützen, darunter insbesondere Kohlenstoffmärkte, CO2-Steuern und andere Politikmaßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasen, die stark auf Monitoring, Reporting und Verifizierung setzen.

Die von der CI-ACA angebotenen Unterstützungsmaßnahmen umfassen den gesamten Prozess von der Identifizierung geeigneter Politikoptionen über die Umsetzung konkreter Vorschläge zur Entwicklung und Ausgestaltung der Instrumente bis hin zu deren Einführung vor Ort.

Unterstützung zu Carbon Pricing in Senegal

In Senegal, einem Partnerland der CI-ACA Initiative, kooperieren das UNFCCC-Sekretariat und das Regional Collaboration Centre Lomé mit Perspectives Climate Research, Afrique Energy Environnement (AEE), dem senegalesischen Department of Environment and Classified Establishments (DECC) und dem National Committee on Climate Change (COMNAC). Ziel der Kooperation ist, das Potenzial zur Einführung von Carbon Pricing Instrumenten zu erheben.

Im Rahmen dieser Aktivitäten wurde eine Studie zur Einführung eines nationalen Instruments zur CO2-Bepreisung in Senegal erstellt. Die Studie analysiert die unterschiedlichen Carbon Pricing-Optionen des westafrikanischen Landes und bewertet die Eignung verschiedener Instrumente und ihrer jeweiligen Möglichkeiten zur Verteilung der erzielten Einnahmen. Die Arbeiten umfassen die Analyse des nationalen rechtlichen, regulatorischen und steuerrechtlichen Rahmens und berücksichtigen auch potentielle Carbon Pricing-Systeme auf internationaler Ebene. Im Rahmen eines nationalen Konsultationsverfahrens wurden die wichtigsten Instrumente in den verschiedenen Schwerpunktsektoren bewertet und Anhand ihrer Eignung in eine Rangliste überführt. Somit konnte die CO2-Steuer als das bevorzugte Instrument zur CO2-Bepreisung in Senegal identifiziert werden.

Auf Grundlage der Studienergebnisse wird derzeit an einem Maßnahmenplan gearbeitet, der die Erfahrungen berücksichtigt, die in anderen Ländern und Regionen gemacht wurden, und der den unmittelbaren Austausch und Koordination mit nationale Politikträgern ermöglicht.

Im Anschluss an die Auswertung und Weiterentwicklung des Aktionsplans mit bedeutenden Entscheidungsträgern wird CI-ACA weiterführende Unterstützung zur Weiterentwicklung und Einführung von Carbon Pricing Instrumenten in Senegal zur Verfügung stellen.

Bewertung des Carbon Pricing Potenzials in Uganda

Die Collaborative Instruments for Ambitious Climate Action (CI-ACA) initiative unterstützt Länder beim Aufbau ihrer nationalen Klimaschutzinstrumente, darunter insbesondere Kohlenstoffmärkte, CO2-Steuern, und andere Politikmaßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasen, bei denen Monitoring, Reporting und Verifizierung eine zentrale Rolle spielen. Im Rahmen dieser Initiative führte das Regional Collaboration Centre (RCC) Kampala eine Studie durch, in der bestehende Carbon Pricing Instrumente bewertet werden, darunter CO2-Steuern, Emissionshandelssysteme sowie hybride Systeme wie jenes in Südafrika. Hierbei wurde das RCC Uganda vom Team des Projekts Globaler Kohlenstoffmarkt in Uganda unterstützt. Der Bericht ‚Study on cooperative MRV as a foundation for a potential regional carbon market within ASEAN - Synthesis Report‘ ist im Mai 2019 erschienen.

Kollaborative Instrumente für ambitionierten Klimaschutz (CI-ACA)

Länder: Senegal, Uganda

Rolle des BMU: BMU-Förderungsbeteiligung

Laufzeit: seit 2017

Umsetzung: UNFCCC Secretariat und Regional Collaboration Centres Lomé und Kampala

Weitere Beteiligte: In Senegal: Perspectives Climate Research gGmbH (PCR); Afrique Energy Environnement (AEE); Department of Environment and Classified Establishments (DECC) Senegal; National Committee on Climate Change (COMNAC). In Uganda: Global Carbon Market Uganda umgesetzt von Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Weitere Informationen: https://unfccc.int/about-us/regional-collaboration-centres/the-collaborative-instruments-for-ambitious-climate-action-ci-aca-initiative

Kontakt: Monique Nardi, mnardi@unfccc.int

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