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Carbon Pricing Leadership Coalition

 

Hintergrund und Zielsetzung

Mit dem Ziel, Carbon Pricing weiter voranzutreiben, hat die Weltbank im Jahre 2015 die Carbon Pricing Leadership Coalition (CPLC) ins Leben gerufen. Die CPLC ist ein freiwilliger Zusammenschluss nationaler und subnationaler Regierungen, Unternehmen und zivilgesellschaftlicher Organisationen, die sich gemeinsam mit der Weltbank und weiteren zentralen internationalen Institutionen für die Bepreisung von Treibhausgasemissionen einsetzen.

Die CPLC dient dabei als Dialogplattform, sodass sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über ihre Erfahrungen mit Politiken zur CO2-Bepreisung austauschen können. Auch CO2-Bepreisung in Unternehmen spielt dabei eine Rolle. Durch die Zusammenarbeit soll die Einführung von Politikinstrumenten zur CO2-Bepreisung vorangetrieben und die Umsetzung bestehender Politiken gestärkt werden.

 

Umsetzung 

Um Carbon Pricing weiter voranzutreiben, setzt die CPLC Aktivitäten in vier Bereichen um: Ein Bereich umfasst die gezielte Einbindung von Stakeholdern, um die weltweit bei der Bepreisung von Treibhausgasen gemachten Erfahrungswerte zusammenzutragen und Strategien zur Entwicklung und Einführung von Carbon Pricing-Instrumenten zu erarbeiten. Ein weiterer Arbeitsstrang ist darauf ausgerichtet, die Unterstützung von Unternehmen für Carbon Pricing zu mobilisieren. Dabei stützt sie sich auf die positiven Erfahrungen, die Unternehmen in diesem Bereich bereits gemacht haben und zeigt mögliche Umsetzungswege auf. In einem dritten Arbeitsbereich steht die Verbesserung der Wissensgrundlage rund um Carbon Pricing im Mittelpunkt, während die effektive Vermittlung von Carbon Pricing in einem vierten Bereich abgedeckt wird.   

Diese Aktivitäten werden vom Carbon Pricing Panel politisch flankiert, das sich aus den Regierungschefs sieben nationaler und subnationaler Regierungen zusammensetzt und von den höchsten Vertretern aus Weltbank, IWF und der OECD ergänzt wird. Damit fördert die Allianz auch den politischen Dialog zwischen Regierungen und Unternehmen, um die dringlichsten Fragen in Bezug auf die Kohlenstoffbepreisung zu identifizieren und Lösungen zu erarbeiten.

 

Meilensteine und Ausblick

Seit ihrer Gründung hat die CPLC zahlreiche Dialoge auf globaler und regionaler Ebene umgesetzt und sie trug mithilfe zahlreicher Veröffentlichung zur Verbesserung des Kenntnisstands zu Carbon Pricing bei. Hervorzuheben sind der im Mai 2017 veröffentlichte Report of the High-Level Commission on Carbon Prices, der unterschiedliche Preiskorridore für die Bepreisung von CO2 identifiziert. Der Guide to Communicating Carbon Pricing, welcher 2018 veröffentlicht wurde, leistet Unterstützung bei der Ausgestaltung und Umsetzung effektiver Kommunikationsstrategien für die Kohlenstoffpreisgestaltung. 2019 veranstaltete die CPLC und die Weltbankgruppe die weltweit erste internationale Forschungskonferenz über Kohlenstoffpreise. Zuletzt erschien der Report of the High Level Commission on Carbon Prices and Competitiveness, der sich mit den Befürchtungen von Industrie und Politik befasst, dass die Festsetzung eines CO2-Preises negative Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit haben könnte.

Die CPLC wird in Zukunft die Einbindung von Entwicklungsländern und subnationalen Akteuren weiter stärken, um somit die Unterstützung für Carbon Pricing auf institutioneller Ebene auszubauen. Die Koalition wird sich auch zukünftig für die Entwicklung von Kohlenstoffbepreisungsinstrumenten einsetzen, die eine breite Akzeptanz finden und langfristig erfolgreich angewendet werden können. 

Carbon Pricing Leadership Coalition (CPLC)

Rolle des BMU: BMU-Förderungsbeteiligung

Laufzeit: seit 2015

Umsetzung: Weltbank

Weitere Informationen: www.carbonpricingleadership.org  

Kontakt: Lydia Ondraczek, lydia.ondraczek.extern@bmu.bund.de

 

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