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Stärkung der afrikanischen CDM-Pipeline

Hintergrund und Zielsetzung 

Die unausgeglichene geografische Verteilung der Projekte ist seit jeher einer der zentralen Kritikpunkte des CDM. Der Mechanismus konzentrierte sich auf einige wenige Schwellenländer in Asien und Lateinamerika, während der Aufbau der erforderlichen Kapazitäten in Afrika nur schleppend voranging. Um dem Rückgang der mühsam entwickelten technischen und administrativen Kapazitäten in Afrika angesichts der Krise des globalen Kohlenstoffmarktes entgegenzuwirken, unterstützte das BMU eine Initiative von Climate Focus, Perspectives und AREA Group. Das Projekt sollte Wege identifizieren und erproben, wie die CDM-Kapazitäten Afrikas mittelfristig weiter genutzt und langfristig in die Architektur des Paris Agreement überführt werden können.
 

Umsetzung

Zur Bearbeitung dieser Fragestellung versuchte das Projekt, das Instrumentarium des CDM mit den Institutionen der internationalen Klimafinanzierung zu verbinden. Es wurden Aktivitäten auf vier verschiedenen Ebenen umgesetzt:

So erarbeitete das Projektteam zum einen Vorschläge, wie der CDM und der Green Climate Fund (GCF) stärker miteinander verknüpft werden können. Die hier erarbeiteten Vorschläge reichen von der Nutzung des CDM-Validierungssystems bei der Quantifizierung der Klimaschutzwirkungen von GCF-Projekten bis hin zur direkten Förderung von CDM-Aktivitäten durch Finanzmittel des GCF. Ein weiterer Arbeitsstrang des Projekts befasste sich mit der Unterstützung einzelner CDM-Pilotaktivitäten bei deren Versuch, Zugang zu Klimafinanzierung zu erhalten. Die Stärkung des Bewusstseins für die positiven Beiträge des CDM in Afrika war ein weiterer Bestandteil des Projekts. Hierfür wurden öffentliche Veranstaltungen durchgeführt und Policy Paper sowie weitere Print- und digitale Produkte genutzt. Darüber hinaus unterstützte das Projektteam politische Entscheidungsträger durch konzeptionelle Arbeiten zu der Frage, wie erfolgreiche Elemente des CDM in Art. 6 des Paris Agreement überführt werden können. Auch die Möglichkeiten für eine Fortführung von CDM-Aktivitäten unter Artikel 6 des Paris Agreement wurden dabei untersucht.
 

Ergebnisse und Ausblick

Im Rahmen des mittlerweile abgeschlossenen Projekts wurden mehrere Publikationen und Diskussionsbeiträge zur Verknüpfung des CDM mit dem GCF erarbeitet. Neben der technischen Analyse hat das Projekt den Dialog mit zentralen afrikanischen Akteuren angestoßen und diese mittels Side Events und Publikationen in die internationale Diskussion eingebunden. Auf praktischer Ebene unterstützte das Projekt ausgewählte CDM-Projekte bei der Einwerbung von Mitteln der Klimafinanzierung. So konnte auch aufgezeigt werden, über welche Möglichkeiten CDM-Projektentwickler bei der Sicherung ihrer Investitionen mittels Klimafinanzierung verfügen und welche Herausforderungen hiermit verbunden sind.
 

Stärkung der afrikanischen CDM-Pipeline

Rolle des BMU: Forschungsförderung

Laufzeit: 2015 - 2017 (beendet)

Umsetzung: Climate Focus, B.V.

Weitere Beteiligte: Perspectives Climate Group GmbH, AERA Group 

Weitere Informationen: https://climatefocus.com/projects/strengthening-african-cdm-pipeline

Kontakt: Sandra Greiner, s.greiner@climatefocus.com

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