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Umsetzung freiwilliger Klimaschutzmaßnahmen im indischen Privatsektor

Bild: GIZ Report 2022

August 2022 - Ehrgeizige Klimamaßnahmen aller Akteure sind das Gebot der Stunde. Zwar haben sich die nationalen Regierungen durch politische Maßnahmen, Projekte und Mechanismen stark auf den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel konzentriert, doch müssen ihre Maßnahmen durch Anstrengungen des Privatsektors ergänzt werden.

Für den Privatsektor stellt der Klimawandel eine erhebliche Bedrohung dar. Zu den Risiken gehören u. a. physische Schäden (Vermögenswerte könnten durch klimawandelbedingte Extremwetterereignisse beschädigt oder zerstört werden), Unterbrechungen von Versorgungsketten, politische/regulatorische Änderungen und veränderte Verbraucherwünsche. Auch die Investoren verlangen von ihren Unternehmen zunehmend Angaben zu den Klimamaßnahmen, um das Investitionsrisiko aufgrund der Auswirkungen des Klimawandels zu messen. Daher beziehen Unternehmen das Klimarisiko in die Kapitalallokation, künftige Investitionsentscheidungen, die Entwicklung neuer Produkte/Dienstleistungen usw. ein, um ein widerstandsfähiges Unternehmen aufzubauen. Abgesehen von den verbindlichen Vorschriften, denen sie unterliegen, gehen mehrere Akteure des Privatsektors durch freiwillige Klimaschutzmaßnahmen (Voluntary Climate Action - VCA) voran. Auf der COP26 verpflichteten sich beispielsweise fast 500 globale Finanzdienstleister, die Vermögenswerte im Wert von 130 Billionen Dollar kontrollieren - etwa 40 % des weltweiten Finanzvermögens -, ihre Finanzaktivitäten auf ein Netto-Null-Ziel für 2050 auszurichten. Aufgrund ihrer finanziellen Bandbreite und ihres größeren Innovationswillens sind Unternehmen wichtige Akteure bei der Reduzierung von Treibhausgasemissionen.

Die „Confederation of Indian Industry“ (CII) und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH haben in Anerkennung ihrer Rolle bei den globalen und indischen Klimaschutzmaßnahmen eine zweitägige Beratungskonferenz mit 40 indischen Unternehmen durchgeführt, um die Herausforderungen und Chancen zu dokumentieren, denen sich führende indische Unternehmen des Privatsektors bei der Einführung von VCA-Instrumenten in ihren Geschäftsabläufen gegenübersehen. Die Initiative war Teil der indischen Komponente des Projekts Globaler Kohlenstoffmarkt, das von der GIZ im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) durchgeführt wird.

Die Beratungskonferenz dokumentierte den gegenwärtigen Stand der VCA in Indien durch den Privatsektor, wobei der Schwerpunkt auf den freiwilligen Kohlenstoffmärkten (Voluntary Carbon Markets, VCM) und der internen Kohlenstoffbepreisung (Internal Carbon Pricing, ICP) lag. Darüber hinaus wurden Herausforderungen, Chancen und Empfehlungen für eine verstärkte Einführung von VCA-Instrumenten, insbesondere VCM und ICP, in Indien dokumentiert. Die Ergebnisse der Konferenz wurden in der neuesten Veröffentlichung der GIZ Indien dokumentiert, die hier abgerufen werden kann.

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