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Neue Informationsreihe zur CO2-Bepreisung in Chile

Photo by 4e-Chile

 

Chile hat sich im Jahr 2019 das ambitionierte Ziel gesetzt, bis zur Mitte des Jahrhunderts CO2-neutral zu werden. Vor diesem Hintergrund hat Chile ein neuen nationalen Klimaschutzbeitrag (NDC) formuliert, der eine Roadmap mit konkreten Maßnahmen zur CO2-Neutralität bis 2050 umfasst. Einzelne Maßnahmen zur Erreichung der Kohlenstoffneutralität, darunter auch die Nutzung von Marktmechanismen, werden derzeit als Teil eines neuen Klimagesetzes im Kongress diskutiert. Eine nun veröffentlichte Informationsreihe zum Thema CO2-Bepreisung in Chile trägt die gemachten Erfahrungen zusammen und zeigt Möglichkeiten auf, Marktmechanismen für den schnellen Übergang zur Kohlenstoffneutralität zu nutzen. Die aus fünf einzelnen Booklets bestehende Informationsreihe wurde im Rahmen des Projekts Globaler Kohlenstoffmarkt erarbeitet, welches von der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des BMU umgesetzt wird.

In der Carbon Pricing Instrument Booklet Series werden die zentralen Aspekte des Designs, der Entwicklung und der Umsetzung von Instrumenten zur CO2-Bepreisung in Chile erläutert. So war die Einführung der Umweltsteuer („Green Tax“) im Jahr 2017 ein wichtiger Schritt für den Klimaschutz in Chile. Als eines der ersten Länder Lateinamerikas hat das Land eine CO2 Bepreisung eingeführt und setzt so ein wichtiges Beispiel für die Region. Hauptzweck der Umweltsteuer ist die Minderung der Treibhausgasemissionen und Verringerung der lokalen Luftverschmutzung. Die „Green Tax“ sieht mittlerweile sogar ein offset system vor in dem Unternehmen Zertifikate handeln können. Vor diesem Hintergrund wird im ersten Teil der Booklet-Serie zunächst die Ausgangssituation beschrieben. Darauf aufbauend thematisiert Teil zwei die technischen und institutionellen Herausforderungen, die die Umsetzung der ersten Umweltsteuern in Chile mit sich brachte. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Entwicklung und Einführung eines Systems zur Messung, Berichterstattung und Verifizierung (MRV-System), während Teil drei der Serie konkrete Vorschläge zur Konzeption und Umsetzung einer solchen verbindliche Berichterstattungsplattform macht. 

Das Inkrafttreten der ersten chilenischen Umweltsteuer im Jahr 2017 ging auch mit erheblichen regulatorischen, institutionellen und technischen Herausforderungen einher. Zunächst mussten Kapazitäten sowohl innerhalb des öffentlichen Sektors als auch bei den von der Steuer betroffenen Akteuren aufgebaut werden. Wie diesen Herausforderungen begegnet werden kann und wie Ansätze zur CO2-Bepreisung mit anderen Klimaschutzinstrumenten „harmonisiert“ werden können, ist Thema des vierten und fünften Teils der Booklet Serie. 

Die Carbon Pricing Instrument Booklet Series können Sie hier in englischer Sprache herunterladen. Einen Link zu den spanischsprachigen Versionen finden Sie auf den jeweiligen Seiten der Publikationen.

 

Series of Booklets Part 1: Starting Point for the Deployment of Carbon Pricing Mechanisms in Chile 

Series of Booklets Part 2: Institutional Structure of Carbon Pricing Instruments in Chile 

Series of Booklets Part 3: Creation and Implementation of a Measurement, Reporting and Verification (MRV) System

Series of Booklets Part 4: Capacity Building and Strengthening (public and private sector)

Series of Booklets Part 5: Options for a mix of Carbon Pricing Mechanisms in Chile

 

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