Auf seiner 19. Sitzung hat das Aufsichtsgremium des Artikel 6.4-Mechanismus hat kürzlich die erste Methode mit dem Titel „A6.4-AMM001: Flaring or use of landfill gas“ sowie drei zugehörige methodische Werkzeuge verabschiedet. Darüber hinaus wurde ein neues Tool zur Investitionsanalyse verabschiedet, das dem Standard zur Demonstration der Zusätzlichkeit entspricht. Es ermöglicht Projektteilnehmenden nachzuweisen, dass Einnahmen aus dem Verkauf von Emissionsgutschriften für die wirtschaftliche Tragfähigkeit ihrer Aktivitäten entscheidend sind. Diese Entwicklungen markieren einen wichtigen Schritt hin zur praktischen Umsetzung von Projektaktivitäten unter dem PACM. Sie eröffnen die Möglichkeit neuer Projekteinreichungen sowie verpflichtender Aktualisierungen für Übergänge aus dem Clean Development Mechanism (CDM) ab Januar 2026. Zugleich wird die Rolle des Zusätzlichkeitsprinzips im Kohlenstoffmarkt gestärkt. Eine ausführliche Analyse hierzu wurde von Climate Focus und Perspectives Climate Research im Rahmen des Projekts „Mobilizing the Article 6.4 Project Pipeline“, das vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) unterstützt wird, erstellt.
Hinweis: Die Publikation können Sie oben in der rechten Ecke herunterladen.