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Forschung

Cover: Men looking at solar panels
(Photo: JIKO)

Die Joint Implementation Koordinierungsstelle (JIKO) innerhalb des Bundesumweltministeriums (BMU) koordiniert verschiedene Maßnahmen im Zusammenhang mit den beiden projektbasierten Mechanismen CDM und JI. Das BMU hat das Wuppertal Institut damit beauftragt, die JIKO mit wissenschaftlicher Expertise zu unterstützen.

Das JIKO-Projektteam verfasst wissenschaftliche JIKO Policy Paper sowie kürzere JIKO Policy Briefs, in denen Einzelaspekte der flexiblen Mechanismen analysiert werden - von der Bewertung spezifischer Technologien und Projektarten samt deren Anwendbarkeit im CDM bis hin zur Zukunft flexibler Mechanismen im Rahmen eines internationalen Klimaregimes über das Kyoto-Protokoll hinaus.

Zusätzlich zu diesen Beiträgen wird an dieser Stelle gelegentlich auf relevante Forschungsergebnisse aus anderen Quellen hingewiesen.

Die Governance von Artikel 6.4

Dezember 2018 - Der neue Mechanismus unter Art. 6.4 des Pariser Abkommens soll von einem Aufsichtsgremium überwacht werden, welches von der Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens von Paris (CMA) ernannt wird. Bisher ist jedoch noch unklar, welche Rolle dieses Gremium (Body) genau spielen soll. Vor diesem Hintergrund analysiert ein neues JIKO Policy Paper verschiedene Governance-Optionen für Art. 6.4. mehr lesen

Artikel 6 und der “Global Stocktake”

November 2018 - Sowohl der “Global Stocktake” als auch Artikel 6 haben zur Aufgabe im Rahmen des Übereinkommens von Paris, die Ambitionen des weltweiten Klimaschutzes zu steigern. Bisher wurden die beiden Elemente des Pariser Abkommens relativ isoliert voneinander betrachtet und diskutiert. Ein neues JIKO Policy Paper soll dies ändern. mehr lesen

Neue Wege Richtung Policy Crediting?

Oktober 2018 - Der regulative Rahmen für kooperative Minderungsaktivitäten gemäß Art. 6 des Paris Agreement wird derzeit von den Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention verhandelt. Die Staaten diskutieren zahlreiche Bausteine für das mögliche „Art. 6 rulebook“, darunter Beiträge von Minderungsaktivitäten zur nachhaltigen Entwicklung in den Gastgeberländern. In diesem Kontext könnten Schutzklauseln (eng. „safeguards“) einen Minimalstandard darstellen, welcher sicherstellt, dass Minderungsaktivitäten keine schädlichen Folgen für die lokale Bevölkerung und die Umwelt auslösen. Ein neues JIKO Policy Paper analysiert, wie ein solcher Minimalstandard aussehen könnte und gibt Empfehlungen zur Regulierung. mehr lesen

Neues JIKO Policy Paper zu do no harm-Optionen für Artikel 6

Juli 2018 - Der regulative Rahmen für kooperative Minderungsaktivitäten gemäß Art. 6 des Paris Agreement wird derzeit von den Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention verhandelt. Die Staaten diskutieren zahlreiche Bausteine für das mögliche „Art. 6 rulebook“, darunter Beiträge von Minderungsaktivitäten zur nachhaltigen Entwicklung in den Gastgeberländern. In diesem Kontext könnten Schutzklauseln (eng. „safeguards“) einen Minimalstandard darstellen, welcher sicherstellt, dass Minderungsaktivitäten keine schädlichen Folgen für die lokale Bevölkerung und die Umwelt auslösen. Ein neues JIKO Policy Paper analysiert, wie ein solcher Minimalstandard aussehen könnte und gibt Empfehlungen zur Regulierung. mehr lesen

Prinzipien für das Art. 6 Rulebook

März 2018 - Als Beitrag zur internationale Debatte haben Atlas Environmental Law und adelphi Vorschläge zur Definition wichtiger Schlüsselelemente erarbeitet, die im Art. 6 Rulebook enthalten sein sollten: diese sind „Nachhaltige Entwicklung“, „Umweltintegrität“ sowie „Zusätzlichkeit“. Im Ergebnis ist ein Dokument entstanden, das einen Vorschlag für einen Verhandlungstext zu den drei Prinzipien enthält. Dieser steht nun zum Download bereit. mehr lesen

Ambitionssteigerung durch Kooperation

Mai 2018 - Um die die in Paris vereinbarten globalen Klimaschutzziele einhalten zu können, ist eine Steigerung der Klimaschutzambition dringend erforderlich. Hierzu soll auch Artikel 6. des Übereinkommens von Paris beitragen, der es Staaten ermöglicht, bei der Umsetzung ihrer Klimaschutzbeiträge zu kooperieren. Vor diesem Hintergrund wurden jüngst drei Paper veröffentlicht, die das Zusammenspiel zwischen Ambitionssteigerung und Artikel 6 von unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und sowohl Chancen als auch Risiken aufzeigen. mehr lesen

Bollwerk für Umweltintegrität?

Januar 2018 - Die Zusätzlichkeit ist ein Schlüsselkriterium, das für die Wahrung der ökologischen Integrität des Pariser Abkommens von entscheidender Bedeutung ist, insbesondere im Rahmen der kooperativen Ansätze nach Artikel 6 des Abkommens. Ein neues JIKO Policy Paper untersucht das Konzept der Zusätzlichkeit im Kontext des Pariser Abkommens. mehr lesen

Ein Update zu den Eingaben der Vertragsstaaten zu Artikel 6

Oktober 2017 - Artikel 6 des Paris Agreement hat drei Ansätze für internationale Kooperation zwischen Staaten geschaffen: die sog. „cooperative approaches“ gemäß Art. 6.2, einen neuen Mechanismus „to promote mitigation and sustainable development“ nach Artikel 6.4 sowie einen Rahmen für nicht-marktbasierte Ansätze gemäß Art. 6.8. Detaillierte Regelungen für diese Ansätze werden derzeit unter dem Dach der UNFCCC verhandelt. mehr lesen

Schritte Richtung Kohlenstoffneutralität

Oktober 2017 – Eine neues JIKO Policy Brief untersucht die CO2-Neutralitätsverpflichtungen von Costa Rica, Norwegen, Schweden sowie der City of Melbourne in Australien und von Microsoft. Alle analysierten Fallbeispiele haben sich ambitionierte Neutralitätsziele gegeben und haben Maßnahmen zur Zielerreichung implementiert. Allerdings wird die CO2-Neutralität in keinem der Fälle vollständig aus eigener Anstrengung erreicht, zumindest nicht kurzfristig. Die verbliebenen Emissionen werden durch Emissionszertifikate von nationalen Ausgleichssystemen (Costa Rica) oder durch internationale Zertifikate kompensiert. mehr lesen

Auswertung der Art. 6 submissions

Mai 2017 – Eine neues JIKO Policy Paper wertet die Eingaben der UNFCCC-Vertragsstaaten (submissions) vom März 2017 zur Entwicklung der Art. 6 Regelwerks aus. Das Papier kommt zu dem Schluss, dass im Vergleich zum Vorjahr einige konzeptionelle Fortschritte erkennbar werden. Allerdings wird eine Reihe von Themen nach wie vor kontrovers diskutiert mit insgesamt wenig Anzeichen für eine Annäherung der Positionen. mehr lesen