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International

Three speakers at a conference

Die flexiblen Mechanismen wurden ursprünglich auf internationaler Ebene unter Federführung der UNFCCC definiert und entwickelt. Derzeit wird eine wachsende Anzahl an Kohlenstoffmärkten unilateral von einzelnen Ländern oder in Zusammenarbeit mehrerer Länder entwickelt, allerdings außerhalb des UN-Rahmens.

Die Zusätzlichkeit von Artikel 6-Aktivitäten

August 2019 - Im Rahmen des derzeitigen internationalen klimapolitischen Regimes kommt den Marktmechanismen eine Schlüsselrolle bei der Unterstützung von Ländern sowohl bei deren Erfüllung von national festgelegten Klimaschutzbeiträgen (NDCs), als auch bei deren längerfristigen Ambitionssteigerung zu. In diesem Zusammenhang ist das Prinzip der Zusätzlichkeit von entscheidender Bedeutung. Eine neue Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU), untersucht Wege, wie das Zusätzlichkeitsproblem im Kontext von Artikel 6 des Pariser Abkommens gewährleistet werden kann. mehr lesen

Wie Carbon Pricing aussehen kann

August 2019 – Carbon Pricing wird international zunehmend als zentrales Instrument für den Klimaschutz eingesetzt. Es gibt aber auch Beispiele für den öffentlichen Widerstand gegen die Einführung dieses Instruments. In der vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) in Auftrag gegebenen neuen Studie "Tipping the Balance" wurde anhand von sechs Fallbeispielen untersucht, wie die erfolgreiche Unterstützung von Carbon Pricing durch angepasste Politikgestaltung und Kommunikation aussehen kann. mehr lesen

Artikel 6.2 und das „Transparency Framework“

Juli 2019 - Zur Überraschung vieler Beobachter gelang es den Vertragsstaaten auf der COP 24 in Polen, das "Katowice Climate Package" zu verabschieden und es wurden zahlreiche Bestimmungen für die Operationalisierung des Paris Agreement festgelegt. Ein Regelwerk für die freiwillige Zusammenarbeit nach Artikel 6 war in Katowice hingegen nicht erreichbar. Vor diesem Hintergrund analysiert ein neues JIKO Policy Paper das Ergebnis von Katowice und geht der Frage nach, ob das Katowice Climate Package mit seinem Transparenzrahmen als "Rückfalllösung" für kooperative Ansätze genutzt werden kann. mehr lesen

Marktmechanismen zur Verkehrsemissionsminderung in China

Juni 2019 - Mit mehr als einer Million abgesetzter Elektrofahrzeuge 2018 ist China mittlerweile zum weltweiten Leitmarkt für Elektromobilität aufgestiegen. Um den Übergang zu den sogenannten „New Energy Vehicles“ (NEVs) stärker zu unterstützen, führte die chinesische Regierung im April vergangenen Jahres ein Akkreditierungssystem ein. Im Rahmen des dualen Punktesystems werden in- und ausländische Automobilhersteller jährlich sowohl für den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch herkömmlicher Autos als auch anhand der Zahl der erreichten NEV-Credits evaluiert. Die Credits können zudem auf einer Online-Plattform gehandelt werden. Da zur Debatte steht, die Plattform in Chinas nationales Emissionshandelssystem einzubinden, veranstaltete die AHK Greater China Beijing ein Netzwerktreffen mit Unternehmensvertretern und Experten. mehr lesen

Kurzstudie zur Umsetzung der "Share of Proceeds" erschienen

Juni 2019 - Die Einführung einer Share of Proceeds (SOP), eine internationale Steuer auf Aktivitäten und/oder Emissionsgutschriften, ist eines der kontroversen Themen in den derzeit laufenden Artikel 6-Verhandlungen. Die nun von Perspectives und Climate Focus vorgelegte Kurzstudie soll die wissenschaftliche Grundlage dieser Diskussionen verbessern und so zur Entwicklung des Regelwerks für marktbasierte Instrumente unter Artikel 6 des Paris Agreement beitragen. mehr lesen

Marktbasierte Kooperation in der Diskussion

Berichte von BMU Side Events auf der COP 24. Mehr