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International

Three speakers at a conference
(Photo: IISD/ENB)

Die flexiblen Mechanismen wurden ursprünglich auf internationaler Ebene unter Federführung der UNFCCC definiert und entwickelt. Derzeit wird eine wachsende Anzahl an Kohlenstoffmärkten unilateral von einzelnen Ländern oder in Zusammenarbeit mehrerer Länder entwickelt, allerdings außerhalb des UN-Rahmens.

Innovate4Climate startet am 22. Mai in Frankfurt

Mai 2018 – Vom 22. bis 24. Mai heißen Sie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) herzlich im German Pavilion der Innovate4Climate – Finance & Markets Week (I4C) willkommen. Die I4C ist die weltweit größte Messe für Kohlenstoffmärkte und Klimafinanzierung und wird von der Weltbank gemeinsam mit deutschen und spanischen Partnern organisiert. Die I4C bietet mehr als 1.000 internationalen Akteuren aus Regierungen, Unternehmen, Finanzinstitutionen und multilateralen Organisationen eine zentrale Plattform, um sich zu vernetzen und gemeinsam neue Wege in der Klimafinanzierung zu beschreiten. mehr lesen

CMR Innovate4Climate Special 2018

Mai 2018 - Anlässlich der "Innovate4Climate 2018" hat das Team der Carbon Mechanisms Review eine Sonderausgabe produziert. Thematisiert werden unter anderem, wie die Synergien von CDM und dem Green Climate Fund fruchtbar gemacht werden können, die neuesten Entwicklungen der NACAG-Initiative sowie die Vorstellung eines neuen Tools, mit dem Staaten die Erreichung ihrer Klimaziele mit den Nachhaltigkeitseffekten dieser Klimapolitiken abgleichen können. Die Ausgabe kann ab sofort heruntergeladen werden. mehr lesen

Westafrikanische Allianz stellt sich auf dem African Carbon Forum vor

Mai 2018 - Die Westafrikanische Allianz für Kohlenstoffmärkte und Klimafinanzierung stieß während des Africa Carbon Forum 2018 in Nairobi auf großes Interesse. Zahlreiche Experten tauschten sich über die Bedeutung von Artikel 6 des Pariser Abkommens aus und diskutierten über die Herausforderungen aus afrikanischer Perspektive. Da zahlreiche afrikanische Länder Kohlenstoffmärkte als Möglichkeit zur Umsetzung ihres NDCs betrachten, ist deren Einbindung in die nationale Klimaschutzstrategie zentral. Nigeria und Togo werden die beiden ersten Länder sein, die im Rahmen der Initiative Unterstützungsmaßnahmen erhalten, die auf ihre nationalen Bedürfnisse zugeschnitten sind. mehr lesen

Bundesumweltministerium unterstützt Veranstaltungen während des 10. Africa Carbon Forum

April 2018 - Das Africa Carbon Forum (ACF) wird im Rahmen der ersten Africa Climate Week (9.-13. April) in Nairobi stattfinden und bringt privatwirtschaftliche Organisationen, politische Entscheidungsträger sowie Vertreter des öffentlichen Sektors zusammen. Ziel dieser Veranstaltungen ist es, mit den afrikanischen Partnern einen Austausch über zentrale Aspekte zu ermöglichen, darunter Fragen zur Umsetzung der NDCs und eines möglichen Beitrags marktbasierter Ansätze hierbei sowie die Stärkung der institutionellen und politischen Rahmenbedingungen zur Umsetzung nationaler Klimaschutzziele in den Partnerländern. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) organisiert hierfür zusammen mit GIZ, Climate Focus, UNFCCC und Perspectives mehrere Workshops/Events während des ACF. mehr lesen

CMR 1-2018: Rethinking Additionality

März 2018 - Die jüngste Carbon Mechanism Review diskutiert die Herausforderungen, die sich aus der Architektur des Paris Agreement für das Konzept der Zusätzlichkeit stellen und bringt dazu zwei Analysen. Die Ausgabe steht nun zum Download bereit. mehr lesen

Prinzipien für das Art. 6 Rulebook

März 2018 - Als Beitrag zur internationale Debatte haben Atlas Environmental Law und adelphi Vorschläge zur Definition wichtiger Schlüsselelemente erarbeitet, die im Art. 6 Rulebook enthalten sein sollten: diese sind „Nachhaltige Entwicklung“, „Umweltintegrität“ sowie „Zusätzlichkeit“. Im Ergebnis ist ein Dokument entstanden, das einen Vorschlag für einen Verhandlungstext zu den drei Prinzipien enthält. Dieser steht nun zum Download bereit. mehr lesen

High-level Dialog zu Carbon Pricing auf dem amerikanischen Kontinent

März 2018 - Auf dem "High Level Regional Dialogue on Carbon Pricing and MRV in the Americas" kamen Regierungsangehörige aus Süd- und Nordamerika zusammen, um sich über die Rolle preisbasierter Klimaschutzinstrumente und Messung, Berichterstattung und Verifizierung (MRV) in der Region auszutauschen. Bei der Veranstaltung in Santiago de Chile waren auch Vertreter der deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) anwesend, um Einblicke in die europäische Perspektive zu geben. mehr lesen

Netzwerktreffen diskutiert Start von Chinas nationalem EHS

Januar 2018 - Seit über vier Jahren sammelt die chinesische Regierung anhand von Pilotprojekten Erfahrungen mit dem geplanten nationalen Emissionshandelssystem (EHS), dessen Implementierung nun unmittelbar bevorsteht. Vor diesem Hintergrund lud die AHK Greater China Beijing, im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMUB), am 13. Dezember 2017 Unternehmensvertreter und Experten zu einem Netzwerktreffen ein, bei dem die über 30 TeilnehmerInnen einen Eindruck vom Übergang der Pilotsysteme zum landesweiten EHS und den potentiellen strukturellen Regelungen des nationalen Systems gewinnen konnten. mehr lesen

CMR 4-2017: Breakthrough in Bonn?

November 2017 - Diese Ausgabe der Carbon Mechanisms Review blickt auf die anstehenden Verhandlungen zu Artikel 6 auf der COP 23 in Bonn und analysiert Wege, um Fortschritte in den Verhandlungen zu erreichen. mehr lesen

Ein Update zu den Eingaben der Vertragsstaaten zu Artikel 6

Oktober 2017 - Artikel 6 des Paris Agreement hat drei Ansätze für internationale Kooperation zwischen Staaten geschaffen: die sog. „cooperative approaches“ gemäß Art. 6.2, einen neuen Mechanismus „to promote mitigation and sustainable development“ nach Artikel 6.4 sowie einen Rahmen für nicht-marktbasierte Ansätze gemäß Art. 6.8. Detaillierte Regelungen für diese Ansätze werden derzeit unter dem Dach der UNFCCC verhandelt. mehr lesen

Schritte Richtung Kohlenstoffneutralität

Oktober 2017 – Eine neues JIKO Policy Brief untersucht die CO2-Neutralitätsverpflichtungen von Costa Rica, Norwegen, Schweden sowie der City of Melbourne in Australien und von Microsoft. Alle analysierten Fallbeispiele haben sich ambitionierte Neutralitätsziele gegeben und haben Maßnahmen zur Zielerreichung implementiert. Allerdings wird die CO2-Neutralität in keinem der Fälle vollständig aus eigener Anstrengung erreicht, zumindest nicht kurzfristig. Die verbliebenen Emissionen werden durch Emissionszertifikate von nationalen Ausgleichssystemen (Costa Rica) oder durch internationale Zertifikate kompensiert. mehr lesen

Neue Perspektiven in der chinesischen Süd-Süd-Kooperation

September 2017 - Im Rahmen eines Netzwerktreffens am 5. September 2017 informierte die AHK Greater Beijing über die neuen Perspektiven der Süd-Süd-Kooperation (SSC) Chinas. Der SSC wird eine zunehmend wichtige Rolle bei der internationalen Zusammenarbeit zur Bekämpfung des Klimawandels beigemessen, unter anderem durch eine potentielle Verknüpfung mit den Mechanismen des Pariser Abkommens sowie der Möglichkeit einer verstärkten Süd-Nord-Kooperation. mehr lesen

CMR 3-2017: Writing the Paris Rulebook

September 2017 - Diese Carbon Mechanisms Review umfasst eine Analyse der zentralen Bestandteile von Artikel 6 des Pariser Regelwerks. Darüber hinaus wird ein potenzieller Weg für nichtmarktwirtschaftliche Ansätze vorgestellt: der ABM. Weitere Artikel befassen sich mit neuen Herausforderungen an die Umweltintegrität unter Art. 6, möglichen Hindernissen auf dem Weg zur Umsetzung kooperativer Maßnahmen sowie einer Überprüfung der künftigen Nachfrage nach Ausgleichszahlungen aus dem Luftverkehrssektor. mehr lesen

Indiens Möglichkeiten zur Nutzung marktbasierter Klimaschutzinstrumente

September 2017 - Ein hochrangig besetzter Workshop hat Indiens Möglichkeiten zur Nutzung marktbasierte Klimaschutzinstrumente diskutiert. Die gemeinsam von den Umweltministerien sowie der GIZ organisierte Veranstaltung informierte die Fachöffentlichkeit über die Kooperationsmechanismen des Paris Agreement und diskutierte Strategien für Indien, Marktmechanismen auf effiziente Weise zur Erreichung seiner Klimaschutzziele zu nutzen. Die Dokumentation des Workshops ist nun verfügbar. mehr lesen

EB 95 diskutiert alternative Möglichkeiten zur Nutzung des CDM

Das Executive Board diskutierte auf seiner 95. Sitzung verschiedene Möglichkeiten zur Nutzung des CDM, darunter die Verwendung von CERs in nationalen Systemen (ETS und Steuersystemen) und in der internationalen Zivilluftfahrt und die Anwendung der CDM-Infrastruktur im Rahmen von Results-Based Finance. Weitere Themen der Sitzung waren die Digitalisierung von CDM-Verfahren, die Zusammenlegung von Methodologies Panel und Small-Scale Working Group sowie Maßnahmen zur Verbesserung des SD Tools. Der Bericht steht nun zum Download bereit. mehr lesen

Wie kann Sustainable Development in Art. 6 operationalisiert werden?

Juli 2017 - Beiträge zu nachhaltiger Entwicklung werden in Art. 6.1 als eins der zentralen Elemente für alle Aktivitäten unter Art. 6 des Paris Agreements genannt. Ein BMUB Workshop diskutierte nun, wie das Erfassen dieser Beiträge in der Praxis aussehen könnte vor dem Hintergrund der unterschiedlichen möglichen Kooperationsformen unter Art. 6. Die Dokumentation dieser Veranstaltung ist jetzt abrufbar. mehr lesen

CTI-Workshop diskutiert Klimaschutz in der internationalen Zivilluftfahrt

Juli 2017 - Auf dem diesjährigen CTI-Workshop befassten sich die Teilnehmer mit den Herausforderungen und Chancen für den globalen marktbasierten Ansatz CORSIA als zentrales Klimaschutzinstrument der internationalen Zivilluftfahrt. Der Workshop machte deutlich, dass der Mechanismus erhebliches Potenzial zur Erreichung des sektoralen Klimaschutzziels besitzt. Um dieses Potenzial auszuschöpfen und den Mechanismus arbeitsfähig zu machen, seien jedoch noch einige Herausforderungen zu bewältigen, darunter die Festlegung geeigneter Standards und Verfahren zur Sicherstellung der Umweltintegrität, die Festlegung des Verhältnisses zwischen CORSIA und dem Paris Agreement sowie der Aufbau der für eine erfolgreiche CORSIA-Pilotphase erforderlichen Kapazitäten. mehr lesen

JISC 40 wählt Vorsitzende und beschließt Managementplan

Die 40. Sitzung des JI Supervisory Committee (JISC) brachte zwei neue Vorsitzende hervor, Albert Williams und Ghergita Nicodim. Unter der neuen Leitung wurde der Managementplan für 2018-2019 beschlossen. Das JISC will vor allem die "Lessons Learned" aus dem Betrieb von JI sichtbar machen. Das JISC wird daher Möglichkeiten für Inputs bei der Entwicklung des Regelwerks für die Operationalisierung von Artikel 6 des Paris Agreement nutzen. Alle weiteren in diesem Jahr zu treffenden Entscheidungen des JISC werden auf elektronischem Weg erfolgen. mehr lesen

Erste Innovate4Climate zeichnet Roadmap für globale Klimafinanzierung

Juli 2017 - Mehr als 1.500 Experten von nationalen Regierungen, multilateralen Organisationen und aus dem Privatsektor haben die erste Innovate4Climate zu einer neuen Größe in der Reihe der klimapolitischen Konferenzen gemacht. Unter dem Motto „Unlock the trillions“ rückten Organisatoren und Teilnehmende die Frage ins Zentrum der Konferenz, wie die weltweit benötigten milliardenschweren Investitionen in Klimaschutz- und Anpassungsprojekte aktiviert werden, um die im Pariser Klimavertrag vereinbarten Ziele tatsächlich zu erreichen. Die neue Konferenz fand vom 22. bis 25. Mai 2017 in Barcelona statt. mehr lesen

EB 94 beschließt weitere Reformschritte

Auf seiner 94. Sitzung konkretisierte das CDM Executive Board die reformierte Supportstruktur. Die Zusammensetzung des neuen "Methodologies Panel" soll so bestimmt sein, dass Expertise aus beiden Bereichen (ehemaliges "Meth Panel" und "Small Scale Panel") vertreten ist. Das Sekretariat wird die relevanten Verfahren und Dokumente bis zur nächsten Sitzung anpassen; im September d.J. soll das Gremium erstmals gemeinsam tagen. Die vom Board unterstützen Initiativen zur Nutzung des CDM zeigen erste Ergebnisse. So konnten unter anderem durch "crowd funding" zwei gestoppte Deponiegasprojekte in Kolumbien wieder in Betrieb genommen werden. mehr lesen

CMR 2-2017: An einem Strang – Öffentliche und private Klimafinanzierung

Mai 2017 – Die „Innovate4Climate“-Spezialausgabe der Carbon Mechanisms Review klammert thematisch Kohlenstoffmarktthemen und den Bereich der Klimafinanzierung. Dies umfasst unter anderem ein Interview mit Karsten Sach, Mitglied des GCF Board, der sich zum aktuellen Status des Green Climate Fund, zum Zusammenspiel mit dem CDM und Wirkungszusammenhängen mit den NDCs äußert. Zudem werden vier kurze Meinungsbeiträge zur Zukunft der Märkte für freiwillige Kompensation präsentiert. mehr lesen

NACAG-Initiative geht online

Mai 2017 - Die von der Bundesregierung angestoßene NACAG-Initiative zur Verringerung von Lachgasemissionen in der Salpetersäureproduktion ist ab sofort mit einem umfangreichen Informationsangebot im Internet vertreten. Die englischsprachige Website www.nitricacidaction.org erläutert den Ansatz der Initiative und die damit verfolgten Ziele, bietet Hintergrundinformationen zur Salpetersäureproduktion weltweit und berichtet über jüngste Entwicklungen rund um NACAG. mehr lesen

Auswertung der Art. 6 submissions

Mai 2017 – Eine neues JIKO Policy Paper wertet die Eingaben der UNFCCC-Vertragsstaaten (submissions) vom März 2017 zur Entwicklung der Art. 6 Regelwerks aus. Das Papier kommt zu dem Schluss, dass im Vergleich zum Vorjahr einige konzeptionelle Fortschritte erkennbar werden. Allerdings wird eine Reihe von Themen nach wie vor kontrovers diskutiert mit insgesamt wenig Anzeichen für eine Annäherung der Positionen. mehr lesen

Operationalisierung von Art. 6.2

April 2017 – Ein neuer Forschungsbericht analysiert Aspekte, die zur Operationalisierung der „freiwilligen Zusammenarbeit“ gemäß Artikel 6.2 des Pariser Abkommens gelöst werden müssen. Neben den national festgelegten Minderungsbeiträgen (NDCs) werden weitere Themen in den Fokus gestellt, die aus Sicht der Autoren bei den Entscheidungen im Rahmen der UNFCCC adressiert werden müssen. Die Vorgaben (guidance) in diesen Bereichen muss von der CMA am Ende des nächsten Jahres verabschiedet werden. Das Forschungsprojekt wurde von der schwedischen Energieagentur, dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) der Schweiz und BMUB in Auftrag gegeben. mehr lesen