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CI-ACA: Unterstützung für Carbon Pricing in Senegal

(Photo: Azuri/Flickr)
(Photo: Azuri/Flickr)

In Senegal, einem Partnerland der CI-ACA Initiative, kooperieren das UNFCCC-Sekretariat und das Regional Collaboration Centre Lomé mit Perspectives Climate Research gGmbH, Afrique Energy Environnement (AEE), dem senegalesischen Department of Environment and Classified Establishments (DECC) und dem National Committee on Climate Change (COMNAC). Ziel der Kooperation ist, das Potenzial zur Einführung von Carbon Pricing Instrumenten zu erheben.

Im Rahmen dieser Aktivitäten wurde eine Studie zur Einführung eines nationalen Instruments zur CO2-Bepreisung in Senegal erstellt. Die Studie analysiert die unterschiedlichen Carbon Pricing-Optionen des westafrikanischen Landes und bewertet die Eignung verschiedener Instrumente und ihrer jeweiligen Möglichkeiten zur Verteilung der erzielten Einnahmen. Die Arbeiten umfassen die Analyse des nationalen rechtlichen, regulatorischen und steuerrechtlichen Rahmens und berüchsichtigt auch potentielle Carbon Pricing-Systeme auf internationaler Ebene. Im Rahmen eines nationalen Konsultationsverfahrens wurden die wichtigsten Instrumente in den verschiedenen Schwerpunktsektoren bewertet und Anhand ihrer Eignung in eine Rangliste überführt. Somit konnte die CO2-Steuer als das bevorzugte Instrument zur CO2-Bepreisung in Senegal identifiziert werden.
Auf Grundlage der Studienergebnisse wird derzeit an einem Maßnahmenplan gearbeitet, der die Erfahrungen berücksichtigt, die in anderen Ländern und Regionen gemacht wurden, und der den unmittelbaren Austausch und Koordination mit nationale Politikträgern ermöglicht.
Im Anschluss an die Auswertung und Weiterentwicklung des Aktionsplans mit bedeutenden Entscheidungsträgern wird CI-ACA weiterführende Unterstützung zur Weiterentwicklung und Einführung von Carbon Pricing Instrumenten in Senegal zur Verfügung stellen.