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Frühere Initiativen zu Forschung und Dialog

Erfahrungen nutzen, den Übergang gestalten: Vom CDM zu neuen Marktmechanismen

Wie kann der derzeitige projektbasierte Ansatz des CDM zu einem sektoralen Mechanismus ausgeweitet werden? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt dreier Forschungsvorhaben, die von der Perspectives GmbH im Auftrag von BMUB und UBA durchgeführt werden. mehr lesen

Standardisierte Baselines: Perspektiven und Nutzbarkeit für Entwicklungsländer

Um die Weiterentwicklung des regulatorischen Rahmenwerks von Standardised Baselines und ihre Anwendung sowie den Nutzen für LDCs zu unterstützen, hat das UBA das Projekt “Nutzen von standardisierten Baselines (CDM) für das Erreichen von klimapolitischen Zielen in Entwicklungsländern (suppressed demand)“ initiiert. Das Vorhaben wird von einem Konsortium bestehend aus dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und der GFA Consulting Group durchgeführt. mehr lesen

Industriegasprojekte in CDM und JI: Wie geht es weiter in Zeiten der Krise?

Im Gegensatz zu zahlreichen anderen CDM-Projekttypen fallen bei der Minderung von Industriegasemissionen laufende Kosten an. Zudem erzielen diese Minderungsaktivitäten keine andere Erlöse als jene aus dem Verkauf der Minderungszertifikate. Bei Wegfall dieser Erlöse aufgrund des Zusammenbruchs des Kohlenstoffmarkts droht diesen Minderungsmaßnahmen das Aus – mit beträchtlichen Schäden für das Klima. Angesichts dieser Gefahr fördert das BMUB ein Projekt, das sich der Frage widmet: Industriegasprojekte in CDM und JI – Wie geht es weiter in Zeiten der Krise? mehr lesen

Bewertung des Status quo von CDM-Projekten

Nicht alle Projekte, die unter dem CDM initiiert werden, schaffen es bis zur Registrierung. Einige scheitern bereits in der Anfangsphase, während andere nicht in der Lage sind, die finanziellen, politischen, oder regulatorischen Anforderungen zu erfüllen. Dies kann am mangelnden Startkapital liegen, an der fehlenden Unterstützung des Gastgeberlandes oder aufgrund der Eigenheiten des CDM als komplexes Instrument, das häufigen Änderungen unterliegt. Vor diesem Hintergrund geht das Forschungsprojekt der Frage nach, was mit jenen CDM-Projekten geschieht, denen die Aufnahme in das CDM-Verfahren nicht gelang oder die selbiges verlassen haben, nachdem ihre Lebensdauer überschritten war. mehr lesen

Verbesserung des Treibhausgas-Managements in Tunesien

Mit einem jährlichen Ausstoß von circa 4,1 Tonnen CO2-Äquivalent pro Kopf liegen Tunesiens Treibhausgasemissionen noch unterhalb des weltweiten Durchschnitts. Zwei zentrale Elemente der tunesischen Maßnahmen gegen den Klimawandel sind die Entwicklung einer nationalen Klimastrategie und ein Nationalplan Erneuerbare Energien und Energieeffizienz (Plan Solaire Tunisien). Der derzeitige Mangel an technischen und institutionellen Kapazitäten für die Überwachung von Treibhausgasemissionen und für MRV blockiert jedoch die erfolgreiche Umsetzung dieser Aktivitäten. Angesichts dieser Herausforderungen entwickelt die GIZ mit Unterstützung des BMUB ein belastbares Treibhausgasinventar zwecks Berichterstattung nach den Vorgaben der UNFCCC sowie ein MRV-System für die NAMAs im Energiesektor. mehr lesen

Der CDM und entstehende Kompensationssysteme: Möglichkeiten der Vereinbarkeit?

Der globale Kohlenstoffmarkt hat sich im Laufe der letzten Jahre immer mehr zersplittert, da verschiedene Länder bzw. Regionalsysteme entschieden haben, neue alternative Mechanismen zu entwickeln und vom einstigen Standard unter dem Clean Development Mechanism abzuweichen. Die Gestaltung neuer Kompensationssysteme kann als Reaktion auf die wahrgenommenen Schwachstellen des CDM gewertet werden. Das Forschungs- und Dialogprojekt Linking Carbon Markets through the CDM and Other Offsetting Mechanisms hatte zum Ziel, die klimapolitischen Rahmenbedingungen in Australien, Kalifornien, Japan und Südkorea zu analysieren, wobei der Schwerpunkt auf deren Kompensationspolitik lag. mehr lesen

Wächter der ökologischen Integrität des CDM

Viele CDM-Projekte werden hinsichtlich Nachhaltigkeit und Umweltintegrität kritisiert. Die Sozialverträglichkeit wird häufig infrage gestellt. Die Menschen, die in den Gastgeberländern direkt von den Projekten betroffen sind, haben jedoch oft keinen Einfluss darauf, wie Projekte umgesetzt werden, und haben keine Stimme in der internationalen Debatte. CDM Watch wurde mit finanzieller Unterstützung des BMUB als Kontrollgremium ins Leben gerufen, das sein Augenmerk auf die Nebeneffekte des CDM richtet. Hinter CDM Watch steckte die Idee, die Befähigung von Teilen der Zivilgesellschaft in ausgewählten Gastgeberländern zu stärken, Einfluss auf die Durchführung von Projekten und auf die internationale Debatte über die Umgestaltung flexibler Mechanismen zu nehmen und es somit der Zivilgesellschaft zu ermöglichen, ihre Anliegen im nationalen sowie im internationalen Kontext zu äußern. mehr lesen