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Clean Development Mechanism: die Kontinuitätsfrage

Studie befasst sich mit dem rechtlichen Kontext des CDM nach 2020

Photo by Zbynek Burival on Unsplash
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August 2019 - Ohne weitere Verpflichtungsperiode  wird der Clean Development Mechanism des Kyoto-Protokolls, der den Industrieländern helfen soll ihre Verpflichtungen zur Emissionsreduzierung zu erfüllen, in Zukunft bedeutungslos werden. Dies wiederum könnte dazu führen, dass die Operation des Mechanismus eingestellt wird. Jedoch bedeutet das Ende des Verpflichtungszeitraums nicht, dass damit auch der Anspruch der Vertragsstaaten auf die Teilnahme am Mechanismus endet.

Das Pariser Abkommen ist zwar als zentrale Plattform zur Koordinierung und Verfolgung von Klimaschutzmaßnahmen auf internationaler Ebene konzipiert, erhebt aber keinen Exklusivitätsanspruch. Da es keine langfristige Regulierungsperspektive für das Kyoto-Protokoll gibt, ist es Aufgabe der Vertragsstaaten und der Verwaltungsorgane beider Verträge, den Übergang von der Kyoto- in die Welt des Paris Agreement zu planen und zu steuern.  In diesem Zusammenhang gibt eine neue Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) aufschlussreiche Hinweise, wie der Übergang des CDM - sofern von den Staaten unterstützt - bewältigt werden kann.

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The CDM Legal Context Post-2020: Discussion Paper

Hinweis: Die Publikation ist nur in englischer Sprache verfügbar.