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Artikel 6.2 und das Transparency Framework

Neues JIKO Policy Paper analysiert die Ergebnisse von Katowice

(Photo by Andreas Gucklhorn on unsplash)
(Photo by Andreas Gucklhorn on unsplash)

Juli 2019 - Mit dem "Katowice Climate Package" konnte auf der Klimakonferenz im polnischen Katowice eine Reihe von Entscheidungen verabschiedet werden, die das Pariser Abkommen operationalisieren. Dazu gehören die Modalitäten, Verfahren und Leitlinien (MPGs) des Transparenzrahmens, der als Eckpfeiler des Abkommens angesehen werden kann. Ein Regelwerk für die freiwillige Zusammenarbeit nach Artikel 6 war in Katowice hingegen nicht erreichbar. Auch die letzte Verhandlungsrunde in Bonn im Juni 2019 führte nicht zu einer maßgeblichen Annäherung der Verhandlungspositionen. Aus Sicht einiger Beobachter stellt diese Regulierungslücke jedoch kein Hindernis für die Weiterentwicklung kooperativer Ansätze unter Artikel 6.2 dar.

Vor diesem Hintergrund geht ein neues JIKO Policy Paper der Frage nach, ob überhaupt noch Bedarf an weitergehenden UNFCCC-Entscheidungen für Artikel 6.2 besteht. Kann das "Katowice Climate Package" mit seinem Transparenzrahmen, der nicht nur einschlägige Vorgaben für die Berichterstattung sondern auch Regeln für das Accounting internationaler Transfers enthält, als Rückfalllösung für kooperative Ansätze genutzt werden? Diese Frage wird anhand der drei Ziele der freiwilligen Zusammenarbeit unter Artikel 6 untersucht: die Förderung der Umweltintegrität, die Steigerung der Ambition der Vertragsstaaten sowie die Unterstützung der nachhaltigen Entwicklung. Das Paper steht nun zum Download bereit.