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JIKO Policy Brief 02/2017: Steps Towards Carbon Neutrality

Eine Übersicht von CO2-Neutralitätsstragien und die Rolle von Offsetting

Im Paris Agreement haben sich die Staaten der Welt verpflichtet, Klimaneutralität der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts zu erreichen. Die genaue Formulierung in Art. 4.1 lautet „...ein Gleichgewicht zwischen den anthropogenen Emissionen von Treibhausgasen aus Quellen und dem Abbau solcher Gase durch Senken … herzustellen“. Die bisher vorgelegten beabsichtigten Beiträge der Staaten führen die Welt jedoch noch nicht auf diesen Weg. Gleichzeitig hat sich eine zunehmende Zahl von Akteuren (Staaten, sub-nationale Rechtssysteme sowie Unternehmen) Klimaneutralitätsziele gesetzt.

Dieses Policy Brief untersucht die CO2-Neutralitätsverpflichtungen von Costa Rica, Norwegen, Schweden sowie der City of Melbourne in Australien und von Microsoft. Alle analysierten Fallbeispiele haben sich ambitionierte Neutralitätsziele gegeben und haben Maßnahmen zur Zielerreichung implementiert. Allerdings wird die CO2-Neutralität in keinem der Fälle vollständig aus eigener Anstrengung erreicht, zumindest nicht kurzfristig. Die verbliebenen Emissionen werden durch Emissionszertifikate von nationalen Ausgleichssystemen (Costa Rica) oder durch internationale Zertifikate kompensiert.

Einstweilen sind freiwillige CO2-Neutralitätsverpflichtungen, wie sie in diesem Policy Brief untersucht werden, ein guter Weg, um Vorreiterschaft im Klimaschutz zu demonstrieren. In der Folge werden diese Pionier-Akteure aus Sicht der Kohlenstoffmärkte eine nennenswerte Nachfragequelle für internationale Emissionszertifikate darstellen.

 

Hinweis: Dieses Veröffentlichung ist nur in englischer Sprache verfügbar.

Hermwille, L. & Gornik, M.: Steps Towards Carbon Neutrality - An Overview of Strategies and the Role of Offsetting. JIKO Policy Brief 02/2017. Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Wuppertal - 27 S., 2 Tabellen, 7 Abbildungen.


Stand: Oktober 2017
Typ: Policy Brief