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International

Three speakers at a conference
(Photo: IISD/ENB)

Die flexiblen Mechanismen wurden ursprünglich auf internationaler Ebene unter Federführung der UNFCCC definiert und entwickelt. Derzeit wird eine wachsende Anzahl an Kohlenstoffmärkten unilateral von einzelnen Ländern oder in Zusammenarbeit mehrerer Länder entwickelt, allerdings außerhalb des UN-Rahmens.

CDM-Kritik: Mal hilfreich, mal überzogen, mal selbst in der Kritik

Im Frühjahr 2017 hatten mehrere Institute, u.a. das Schweizer Institut Infras und das Berliner Öko-Institut eine kritische Untersuchung der Zusätzlichkeit von CDM-Projekten vorgelegt. Die Studie im Auftrag der EU-Kommission kam im Ergebnis der Bewertung der Projekte und in den Reformempfehlungen zu weitgehend negativen Aussagen, die die bisherige Kritik am CDM drastisch übertrafen. In vielen Diskussionen und Gesprächen wurde die vorgetragene Kritik von anderen Stakeholdern deutlich zurückgewiesen. Das BMUB hat die Studie in der Folge von anderen Experten gegenlesen lassen. Ziel ist es dabei, der Fachöffentlichkeit durch Hinweise und Kommentare von Dritten eine bessere individuelle Einordung der Studie bzw. eine vertiefende akademische Debatte zu ermöglichen. Die Stellungnahmen liegen nun vor. mehr lesen

Indiens Möglichkeiten zur Nutzung marktbasierter Klimaschutzinstrumente

September 2017 - Ein hochrangig besetzter Workshop hat Indiens Möglichkeiten zur Nutzung marktbasierte Klimaschutzinstrumente diskutiert. Die gemeinsam von den Umweltministerien sowie der GIZ organisierte Veranstaltung informierte die Fachöffentlichkeit über die Kooperationsmechanismen des Paris Agreement und diskutierte Strategien für Indien, Marktmechanismen auf effiziente Weise zur Erreichung seiner Klimaschutzziele zu nutzen. Die Dokumentation des Workshops ist nun verfügbar. mehr lesen

EB 95 diskutiert alternative Möglichkeiten zur Nutzung des CDM

Das Executive Board diskutierte auf seiner 95. Sitzung verschiedene Möglichkeiten zur Nutzung des CDM, darunter die Verwendung von CERs in nationalen Systemen (ETS und Steuersystemen) und in der internationalen Zivilluftfahrt und die Anwendung der CDM-Infrastruktur im Rahmen von Results-Based Finance. Weitere Themen der Sitzung waren die Digitalisierung von CDM-Verfahren, die Zusammenlegung von Methodologies Panel und Small-Scale Working Group sowie Maßnahmen zur Verbesserung des SD Tools. Der Bericht steht nun zum Download bereit. mehr lesen

Wie kann Sustainable Development in Art. 6 operationalisiert werden?

Juli 2017 - Beiträge zu nachhaltiger Entwicklung werden in Art. 6.1 als eins der zentralen Elemente für alle Aktivitäten unter Art. 6 des Paris Agreements genannt. Ein BMUB Workshop diskutierte nun, wie das Erfassen dieser Beiträge in der Praxis aussehen könnte vor dem Hintergrund der unterschiedlichen möglichen Kooperationsformen unter Art. 6. Die Dokumentation dieser Veranstaltung ist jetzt abrufbar. mehr lesen

CTI-Workshop diskutiert Klimaschutz in der internationalen Zivilluftfahrt

Juli 2017 - Auf dem diesjährigen CTI-Workshop befassten sich die Teilnehmer mit den Herausforderungen und Chancen für den globalen marktbasierten Ansatz CORSIA als zentrales Klimaschutzinstrument der internationalen Zivilluftfahrt. Der Workshop machte deutlich, dass der Mechanismus erhebliches Potenzial zur Erreichung des sektoralen Klimaschutzziels besitzt. Um dieses Potenzial auszuschöpfen und den Mechanismus arbeitsfähig zu machen, seien jedoch noch einige Herausforderungen zu bewältigen, darunter die Festlegung geeigneter Standards und Verfahren zur Sicherstellung der Umweltintegrität, die Festlegung des Verhältnisses zwischen CORSIA und dem Paris Agreement sowie der Aufbau der für eine erfolgreiche CORSIA-Pilotphase erforderlichen Kapazitäten. mehr lesen

JISC 40 wählt Vorsitzende und beschließt Managementplan

Die 40. Sitzung des JI Supervisory Committee (JISC) brachte zwei neue Vorsitzende hervor, Albert Williams und Ghergita Nicodim. Unter der neuen Leitung wurde der Managementplan für 2018-2019 beschlossen. Das JISC will vor allem die "Lessons Learned" aus dem Betrieb von JI sichtbar machen. Das JISC wird daher Möglichkeiten für Inputs bei der Entwicklung des Regelwerks für die Operationalisierung von Artikel 6 des Paris Agreement nutzen. Alle weiteren in diesem Jahr zu treffenden Entscheidungen des JISC werden auf elektronischem Weg erfolgen. mehr lesen

Erste Innovate4Climate zeichnet Roadmap für globale Klimafinanzierung

Juli 2017 - Mehr als 1.500 Experten von nationalen Regierungen, multilateralen Organisationen und aus dem Privatsektor haben die erste Innovate4Climate zu einer neuen Größe in der Reihe der klimapolitischen Konferenzen gemacht. Unter dem Motto „Unlock the trillions“ rückten Organisatoren und Teilnehmende die Frage ins Zentrum der Konferenz, wie die weltweit benötigten milliardenschweren Investitionen in Klimaschutz- und Anpassungsprojekte aktiviert werden, um die im Pariser Klimavertrag vereinbarten Ziele tatsächlich zu erreichen. Die neue Konferenz fand vom 22. bis 25. Mai 2017 in Barcelona statt. mehr lesen

EB 94 beschließt weitere Reformschritte

Auf seiner 94. Sitzung konkretisierte das CDM Executive Board die reformierte Supportstruktur. Die Zusammensetzung des neuen "Methodologies Panel" soll so bestimmt sein, dass Expertise aus beiden Bereichen (ehemaliges "Meth Panel" und "Small Scale Panel") vertreten ist. Das Sekretariat wird die relevanten Verfahren und Dokumente bis zur nächsten Sitzung anpassen; im September d.J. soll das Gremium erstmals gemeinsam tagen. Die vom Board unterstützen Initiativen zur Nutzung des CDM zeigen erste Ergebnisse. So konnten unter anderem durch "crowd funding" zwei gestoppte Deponiegasprojekte in Kolumbien wieder in Betrieb genommen werden. mehr lesen

CMR 2-2017: An einem Strang – Öffentliche und private Klimafinanzierung

Mai 2017 – Die „Innovate4Climate“-Spezialausgabe der Carbon Mechanisms Review klammert thematisch Kohlenstoffmarktthemen und den Bereich der Klimafinanzierung. Dies umfasst unter anderem ein Interview mit Karsten Sach, Mitglied des GCF Board, der sich zum aktuellen Status des Green Climate Fund, zum Zusammenspiel mit dem CDM und Wirkungszusammenhängen mit den NDCs äußert. Zudem werden vier kurze Meinungsbeiträge zur Zukunft der Märkte für freiwillige Kompensation präsentiert. mehr lesen

NACAG-Initiative geht online

Mai 2017 - Die von der Bundesregierung angestoßene NACAG-Initiative zur Verringerung von Lachgasemissionen in der Salpetersäureproduktion ist ab sofort mit einem umfangreichen Informationsangebot im Internet vertreten. Die englischsprachige Website www.nitricacidaction.org erläutert den Ansatz der Initiative und die damit verfolgten Ziele, bietet Hintergrundinformationen zur Salpetersäureproduktion weltweit und berichtet über jüngste Entwicklungen rund um NACAG. mehr lesen

Auswertung der Art. 6 submissions

Mai 2017 – Eine neues JIKO Policy Paper wertet die Eingaben der UNFCCC-Vertragsstaaten (submissions) vom März 2017 zur Entwicklung der Art. 6 Regelwerks aus. Das Papier kommt zu dem Schluss, dass im Vergleich zum Vorjahr einige konzeptionelle Fortschritte erkennbar werden. Allerdings wird eine Reihe von Themen nach wie vor kontrovers diskutiert mit insgesamt wenig Anzeichen für eine Annäherung der Positionen. mehr lesen

Operationalisierung von Art. 6.2

April 2017 – Ein neuer Forschungsbericht analysiert Aspekte, die zur Operationalisierung der „freiwilligen Zusammenarbeit“ gemäß Artikel 6.2 des Pariser Abkommens gelöst werden müssen. Neben den national festgelegten Minderungsbeiträgen (NDCs) werden weitere Themen in den Fokus gestellt, die aus Sicht der Autoren bei den Entscheidungen im Rahmen der UNFCCC adressiert werden müssen. Die Vorgaben (guidance) in diesen Bereichen muss von der CMA am Ende des nächsten Jahres verabschiedet werden. Das Forschungsprojekt wurde von der schwedischen Energieagentur, dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) der Schweiz und BMUB in Auftrag gegeben. mehr lesen