Skip to main navigation Skip to main content

International

Three speakers at a conference
(Photo: IISD/ENB)

Die flexiblen Mechanismen wurden ursprünglich auf internationaler Ebene unter Federführung der UNFCCC definiert und entwickelt. Derzeit wird eine wachsende Anzahl an Kohlenstoffmärkten unilateral von einzelnen Ländern oder in Zusammenarbeit mehrerer Länder entwickelt, allerdings außerhalb des UN-Rahmens.

CMR 2-2017: An einem Strang – Öffentliche und private Klimafinanzierung

Mai 2017 – Die „Innovate4Climate“-Spezialausgabe der Carbon Mechanisms Review klammert thematisch Kohlenstoffmarktthemen und den Bereich der Klimafinanzierung. Dies umfasst unter anderem ein Interview mit Karsten Sach, Mitglied des GCF Board, der sich zum aktuellen Status des Green Climate Fund, zum Zusammenspiel mit dem CDM und Wirkungszusammenhängen mit den NDCs äußert. Zudem werden vier kurze Meinungsbeiträge zur Zukunft der Märkte für freiwillige Kompensation präsentiert. mehr lesen

NACAG-Initiative geht online

Mai 2017 - Die von der Bundesregierung angestoßene NACAG-Initiative zur Verringerung von Lachgasemissionen in der Salpetersäureproduktion ist ab sofort mit einem umfangreichen Informationsangebot im Internet vertreten. Die englischsprachige Website www.nitricacidaction.org erläutert den Ansatz der Initiative und die damit verfolgten Ziele, bietet Hintergrundinformationen zur Salpetersäureproduktion weltweit und berichtet über jüngste Entwicklungen rund um NACAG. mehr lesen

Auswertung der Art. 6 submissions

Mai 2017 – Eine neues JIKO Policy Paper wertet die Eingaben der UNFCCC-Vertragsstaaten (submissions) vom März 2017 zur Entwicklung der Art. 6 Regelwerks aus. Das Papier kommt zu dem Schluss, dass im Vergleich zum Vorjahr einige konzeptionelle Fortschritte erkennbar werden. Allerdings wird eine Reihe von Themen nach wie vor kontrovers diskutiert mit insgesamt wenig Anzeichen für eine Annäherung der Positionen. mehr lesen

Operationalisierung von Art. 6.2

April 2017 – Ein neuer Forschungsbericht analysiert Aspekte, die zur Operationalisierung der „freiwilligen Zusammenarbeit“ gemäß Artikel 6.2 des Pariser Abkommens gelöst werden müssen. Neben den national festgelegten Minderungsbeiträgen (NDCs) werden weitere Themen in den Fokus gestellt, die aus Sicht der Autoren bei den Entscheidungen im Rahmen der UNFCCC adressiert werden müssen. Die Vorgaben (guidance) in diesen Bereichen muss von der CMA am Ende des nächsten Jahres verabschiedet werden. Das Forschungsprojekt wurde von der schwedischen Energieagentur, dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) der Schweiz und BMUB in Auftrag gegeben. mehr lesen

Beiträge zu Nachhaltiger Entwicklung unter Artikel 6

April 2017 – Ein neuer Forschungsbericht analysiert Möglichkeiten zur Stärkung der Rolle von Nachhaltigkeitsbeiträgen von Maßnahmen, die durch zukünftige Marktmechanismen unter der UNFCCC durchgeführt werden. Der Bericht analysiert die Positionen zentraler Akteure, identifiziert Barrieren bei der Integration von Nachhaltigkeitsbeiträgen und entwickelt Empfehlungen für mögliche Lösungsansätze. mehr lesen

EB 93 verabschiedet umfassende Reform des Regelwerks

Auf seiner 93. Sitzung hat das CDM Executive Board ein umfangreiches Paket von Dokumenten zum Streamlining der CDM-Regularien genehmigt. Auf Wunsch der CMP waren die Regelungen zu Einzelprojekten und PoAs in zwei getrennte Sets aufgeteilt worden, sodass jeweils zwei neue Fassungen von Project Standard (PS), Project Cycle Procedure (PCP) und Validation and Verification Manual (VVS) vorliegen. Zudem beschloss das Board, die voluntary cancellation von CERs mit einer breit angelegten Kampagne zu bewerben. mehr lesen

CMR 1-2017: Gesucht: Echter Fortschritt

Februar 2017 - Diese Ausgabe der Carbon Mechanisms Review analysiert das Ergebnis der Klimakonferenz von Marrakesch und blickt auf die jetzt anstehenden Verhandlungen. Weitere Beiträge thematisieren den möglichen Übergang von CDM-Projektaktivitäten, -Zertifikaten, -Regeln sowie –Institutionen unter das Dach des Paris Agreement. Daneben werden unter anderem eine Analyse des Marktes für freiwillige Treibhausgas-Kompensation nach Paris sowie eine Initiative zur Schaffung eines karibischen Kohlenstoffmarktes präsentiert. mehr lesen

Der freiwillige Kohlenstoffmarkt nach Paris

Januar 2017 – Immer mehr Unternehmen und Konsumenten wollen ein Teil ihres CO2-Fußabdrucks kompensieren. In den vergangenen Jahren hat sich hierfür ein eigener Markt gebildet. Eine Reihe von freiwilligen CO2-Kompensationsstandards sind so entstanden. Die Ursprünge dieser Mechanismen liegen in der Welt des Kyoto-Protokolls. Dort hatten nur die Industrieländer quantifizierte und rechtlich verbindliche Klimaschutzziele. Für Entwicklungsländer gab es solche Verpflichtungen nicht. Das Übereinkommen von Paris verändert nun diese Rahmenbedingungen weitreichend. mehr lesen

EB 92 verzichtet auf Methodeneinführung im Landwirtschaftssektor

Auf seiner 92. Sitzung beriet das CDM Executive Board Vorschläge des Sekretariats zu Einführung von Methoden im Landwirtschaftssektor, lehnte die Entwicklung von von top-down-Methoden in diesem Bereich aber ab. Daneben wurde die Analyse zur Auswirkung des Kigali Amendments des Montreal Protokoll auf laufende CDM-Projekte vom Sekretariat vorgestellt. Zudem verabschiedete das Board seinen Management-Plan für 2017. mehr lesen

Gestaltung der Pariser Mechanismen

November 2016 - Der Artikel 6 des Pariser Klimaabkommens umfasst drei Ansätze, auf dessen Basis die Vertragsstaaten miteinander kooperieren können: „cooperative approaches“, der sogenannte „Sustainable Development Mechanism sowie ein Rahmenwerk für nicht-marktbasierte Ansätze. Ein neues JIKO Policy Paper fasst die Eingaben der Vertragsparteien und Beobachter zur Gestaltung von Art. 6 zusammen, die bis Ende September vorgelegt wurden, und stellt dabei fest, dass einige deutliche Meinungsverschiedenheiten darüber bestehen, wie dieser funktionieren sollte. mehr lesen