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Initiativen und Märkte

Dialogforum nicht-staatlicher Akteure wirbt für Praxisorientierung der Art. 6 Mechanismen

Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe – nicht zuletzt für Städte, den Privatsektor sowie öffentliche und private Organisationen. Zahlreiche dieser „nicht-staatlichen Akteure“ haben sich auf verschiedenen Workshops im Juni / Juli 2016 zur Ausgestaltung des Artikels 6 Paris Agreement ausgetauscht. Der Synthesebericht dieser Aktivitäten liegt nun vor. mehr lesen

Impulsgeber - G7 nehmen Gespräche über die Kohlenstoffmärkte auf

Im Vorfeld der bevorstehenden UN-Klimakonferenz in Paris bot sich der deutschen G7-Präsidentschaft die große Chance, das zentrale Thema Klimapolitik auf die diesjährige Tagesordnung zu setzen. Auf dem G7-Gipfeltreffen auf Schloss Elmau in Deutschland bestätigten die G7-Staaten die Notwendigkeit eines dringenden und gemeinsamen Handelns, um den Klimawandel in Angriff zu nehmen. Die G7-Staaten betonten, dass die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft im Laufe dieses Jahrhunderts erforderlich ist und verpflichteten sich unter anderem dem langfristigen Ziel der Anwendung wirksamer Strategien und Maßnahmen, die auch kohlenstoffmarktbasierte und regulatorische Instrumente umfassen. Um einen weltweiten kohlenstoffarmen Entwicklungspfad zu unterstützen, beschlossen die G7-Staaten daher, eine politische Plattform für den strategischen Dialog zu diesen Fragen zu schaffen und riefen andere Länder auf, sich ihnen anzuschließen. mehr lesen

Die Fortsetzung von Minderungsmaßnahmen während der Kohlenstoffmarktkrise sicherstellen - Die Pilot Auctioning Facility der Weltbank

Die derzeitige Krise des Kohlenstoffmarktes gefährdet viele CDM-Projekte. Um die derzeit mangelnde Nachfrage auszugleichen und die Fortsetzung der Maßnahmen zur Emissionsreduktion zu gewährleisten, hat die Weltbank die Pilot Auctioning Facility for Methane and Climate Change Mitigation (PAF) ins Leben gerufen. Dieser Fonds zielt darauf ab, 100 Mio. USD seitens institutioneller Geldgeber zusammenzutragen und hat dank Spenden aus Deutschland, der Schweiz, Schweden und den Vereinigten Staaten bereits über die Hälfte dieses Ziels erreicht. Die PAF wird die Auszahlung der verfügbaren Finanzierung durch die Auktionierung von handelbaren Put-Optionen vornehmen. Eine erste Auktion dieser Art ist für Juni 2015 geplant. mehr lesen

Einführung neuer Marktmechanismen: Die Partnership for Market Readiness

Zur Überwindung des begrenzten Beitrags des CDM bei der Erzielung von Netto-Emissionsminderungen, wurden neue Marktmechanismen unter verschiedenen Terminologien diskutiert, bis die Vertragsstaaten 2011 vereinbarten, dass ein Neuer Marktmechanismus (New Market Mechanism) im Rahmen der UNFCCC eingerichtet werden sollte. Gleichzeitig haben einige Länder Pionierarbeit geleistet und bereits marktbasierte Instrumente zum Klimaschutz nach dem Bottom-up-Ansatz eingeführt oder planen dieses. Ziel ist es, den Prozess zu beschleunigen und bei Inkrafttreten eines neuen Klimaschutzabkommens gut darauf vorbereitet zu sein. mehr lesen

Finanzielle Hürden überwinden und Kohlenstoffmärkte entwickeln: Die Stiftung „Zukunft des Kohlenstoffmarktes“

Programmatische marktbasierte Minderungsmaßnahmen wie CDM Programmes of Activities können – auch unter erschwerten Bedingungen – ein wirksames Instrument für die Verbreitung nachhaltiger, klimafreundlicher Technologien sein. Bei der Umsetzung dieser Programme stößt man jedoch häufig auf Hindernisse. Eine besondere Hürde stellt für die Entwickler fehlendes Startkapital dar. Vor diesem Hintergrund hat das BMUB die Stiftung „Zukunft des Kohlenstoffmarktes“ ins Leben gerufen und stattete diese mit Geldmitteln in Höhe von zehn Millionen Euro aus, um damit ausgewählte programmatische Minderungsmaßnahmen zu fördern. Die Förderung durch die Stiftung erfolgt in der Regel in Form von Vorauszahlungen, die durch die spätere Lieferung von Zertifikaten zurückgezahlt werden. mehr lesen

Förderung der Entwicklung von Kohlenstoffmärkten in Schwerpunktregionen: Die Ländermanager für den globalen Kohlenstoffmarkt

Mit der CDM/JI-Initiative vertieft das BMUB seine Zusammenarbeit mit Schwellen- und Entwicklungsländern in diesem Bereich und fördert zusätzlich die Beteiligung deutscher Unternehmen an Maßnahmen zur Reduzierung von globalen Treibhausgasemissionen. Als Teil dieser Initiative hat das BMUB die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH damit beauftragt, Carbon Market Units in Indien, Brasilien, Uganda und in der MENA-Region (Naher Osten und Nordafrika) einzurichten. mehr lesen

Erschließung von Minderungspotenzial auf mehreren Ebenen: vertikal integrierte NAMAs

Ein Großteil der Treibhausgasemissionen entsteht in Großstädten. Behörden auf Provinz- und lokaler Ebene haben in einigen relevanten Sektoren wie Abfallwirtschaft, dem Bau- und Transportwesen entscheidende Regulierungsbefugnisse. Diese Akteure müssen auch an der Planung und Umsetzung der NAMAs beteiligt sein. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH hat mit der Förderung durch das BMUB das sogenannte Vertikal Integrierte NAMA(v-NAMA)-Programm gestartet, mit dem Ziel, einen praktischen Ansatz für die Einbeziehung verschiedener Regierungsebenen in den Gestaltungs- und Umsetzungsprozess von NAMAs zu entwickeln. mehr lesen

Verbesserung des Treibhausgas-Managements in Tunesien

Mit einem jährlichen Ausstoß von circa 4,1 Tonnen CO2-Äquivalent pro Kopf liegen Tunesiens Treibhausgasemissionen noch unterhalb des weltweiten Durchschnitts. Zwei zentrale Elemente der tunesischen Maßnahmen gegen den Klimawandel sind die Entwicklung einer nationalen Klimastrategie und ein Nationalplan Erneuerbare Energien und Energieeffizienz (Plan Solaire Tunisien). Der derzeitige Mangel an technischen und institutionellen Kapazitäten für die Überwachung von Treibhausgasemissionen und für MRV blockiert jedoch die erfolgreiche Umsetzung dieser Aktivitäten. Angesichts dieser Herausforderungen entwickelt die GIZ mit Unterstützung des BMUB ein belastbares Treibhausgasinventar zwecks Berichterstattung nach den Vorgaben der UNFCCC sowie ein MRV-System für die NAMAs im Energiesektor. mehr lesen

Energieeffizienz in Nordchinas Wohnungsbausektor: Die Entwicklung von Referenzwerten für ein Emissionshandelssystem

With its CDM/JI Initiative, BMUB strengthens its collaboration with emerging and developing countries in this field and fosters involvement of German businesses in carbon reduction activities worldwide. As part of this initiative, BMUB has commissioned Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH to host Carbon Market Units in India, Brazil, Uganda and in the MENA region. mehr lesen

Strategien zur Kohlenstoffmarktentwicklung durch standardisierte Baselines in afrikanischen LDCs

Um die ländliche Elektrifizierung in Äthiopien zu unterstützen, beauftragte das BMUB die Perspectives Climate Change GmbH und UNEP Risø mit der Durchführung eines Forschungsprojekts mit dem Titel Strategies for carbon market development in African Least Developed Countries. Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung von Strategien und praktischen Ansätzen, um am Ende durch eine verstärkte Teilnahme an Kohlenstoffmärkten nachhaltige Entwicklung in LDCs zu ermöglichen. mehr lesen

Förderung von Investitionen in kohlenstoffarme Technologien in Afrika: Die African Carbon Asset Development Facility (ACAD)

Die African Carbon Asset Development Facility (ACAD) – eine vom BMUB geförderte Partnerschaft zwischen dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen und dessen Risø Centre und der Standard Bank – nahm seine Arbeit im Jahr 2009 auf, um die Hürden zu mindern, mit denen afrikanische Länder und insbesondere afrikanische LDCs beim Anwerben von Projekten und in ihrer Funktion als Gastgeberländer konfrontiert sind. ACAD unterstützt Banken und Investoren bei transaktionalen Aktivitäten zum Kapazitätsaufbau und stellt Projektentwicklern ein Startkapital zur Verfügung. mehr lesen

Unterstützung bei der Implementierung von Programmes of Activities: Das PoA Support Centre Germany

Das PoA Support Centre Germany wurde 2008 im Auftrag des BMUB gegründet und wird von der KfW Entwicklungsbank geleitet. Vor dem Hintergrund technischer und wirtschaftlicher Erschwernisse in vielen Ländern hat sich das Support Centre zum Ziel gesetzt, die Entwicklung von PoAs durch Maßnahmen zum Kapazitätsaufbau innerhalb von Behörden und bei Projektentwicklern vor Ort zu fördern. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Maßnahmen mit einer großen Auswirkung auf nachhaltige Entwicklung in LDCs, allen voran in Subsahara-Afrika. Und doch strebt das Support Centre auch die Förderung anderer innovativer Ansätze an, die eine wertvolle Erfahrungsgrundlage für die zukünftige Entwicklung von Kohlenstoffmärkten liefern. mehr lesen

Das JIKO-Projekt: Forschung und Informationsservice

Die Joint Implementation Koordinationsstelle (JIKO) des Bundesumweltministeriums koordiniert verschiedene Aktivitäten im Rahmen der beiden projektbasierten Mechanismen CDM und JI. Während die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) für die regulative und administrative Seite der internationalen Kohlenstoffmärkte zuständig ist und Dienstleistungen hinsichtlich des Bewerbungsprozesses zur Teilnahme von Unternehmen an Klimaschutzprojekten anbietet, ist JIKO für Politik und Forschung verantwortlich. JIKO unterstützt das BMUB intern bei der Entwicklung von Kohlenstoffmarktinitiativen und bei der Durchführung von Aktivitäten. mehr lesen

Kohlenstoffmärkte ausdehnen: Das Gold-Standard-Programm für unterrepräsentierte Regionen

Der Gold Standard ist einer der zentralen Standards auf dem freiwilligen Kohlenstoffmarkt. Er verfügt über große Erfahrung bei der Entwicklung von Top-down- und Bottom-up-Methoden für den freiwilligen Kohlenstoffmarkt. Im Rahmen eines dreijährigen Arbeitsprogramms beauftragte das BMUB die Gold Standard Foundation mit der Entwicklung neuer Mikromethoden für den freiwilligen Kohlenstoffmarkt: Eine Reihe innovativer Instrumente, die die Eintrittsbarrieren senken und eine Ausdehnung von Aktivitäten in den Bereichen saubere Energie/Energieeffizienz auf bisher unterrepräsentierte Regionen ermöglichen. mehr lesen