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Forschung und Dialog

Analyse und Bewertung der Ausgestaltung eines Offsetting-Systems in der internationalen Luftfahrt

Im Oktober 2016 beschloss die Internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO die Einführung eines globalen marktbasierten Instrumentes. Der Kompensations-Mechanismus im internationalen Luftverkehr CORSIA (Carbon Offset and Reduction Scheme for International Aviation) ist wesentlicher Bestandteil des ICAO-Maßnahmenpaketes zur Minderung der Klimawirkungen des internationalen Luftverkehrs. Um CORSIA in die internationale Klimapolitik einzubetten und die Nutzung von UNFCCC-basierten Marktmechanismen nach 2020 zu ermöglichen, bedarf es einer Reflektion und Verzahnung der Prozesse unter besonderer Berücksichtigung des Übereinkommens von Paris. mehr lesen

Ausgestaltungmöglichkeiten des neuen globalen Marktmechanismus des Paris Agreement

Mit Verabschiedung des Übereinkommens von Paris wurde auch die Einrichtung eines neuen, globalen Klimaschutzmechanismus beschlossen. Dieser in Artikel 6.4 verankerte Mechanismus soll zu einer Steigerung der Ambition in Sachen Klimaschutz beitragen und zu einer Gesamtminderung der globalen Emissionen führen. Bei der Umsetzung dieser und weiterer Vorgaben stellen sich jedoch vielfältige Ausgestaltungsfragen. Mit dem Ziel, die Bundesregierung und das UBA bei den internationalen Verhandlungen zu diesen Fragen zu unterstützen, hat das UBA ein Forschungsvorhaben vergeben, das unter Leitung des Wuppertal Instituts bearbeitet wird. Im Rahmen des Projekts sollen Optionen für die Umsetzung des neuen Marktmechanismus bewertet und Regelungsempfehlung erarbeitet werden. mehr lesen

Aktualisierung einer Standardized Baseline

Standardized Baselines ermöglichen es, Emissionsminderungen auf objektive Art und Weise zu bestimmen. Sie wurden im Rahmen des CDM entwickelt, um die Transaktionskosten für die Projekte zu verringern und die Verfahren zu vereinfachen. Standardisierte Baselines können jedoch auch jenseits des CDM zukünftig relevant sein, beispielsweise für Aktivitäten der internationalen Klimafinanzierung und für die Nutzung der neuen Marktmechanismen. Vor diesem Hintergrund hat das BMUB die GFA Consulting Group mit der Umsetzung eines Forschungsprojekts beauftragt, in dessen Rahmen zum einen eine bereits bestehende Standardisierte Baseline auf Basis von neuen Daten aktualisiert wird. In enger Abstimmung mit der Afrikanischen Entwicklungsbank wird anschließend ein Instrument entwickelt, das die Mittel der internationalen Klimafinanzierung für erneuerbare Energieprojekte im südlichen Afrika nutzbar machen soll. mehr lesen

Wechselwirkungen zwischen Neuen Marktmechanismen und Emissionshandelssystemen

Mit Artikel 6 des Übereinkommens von Paris wurden Marktmechanismen zum festen Bestandteil des neuen Klimaregimes. Allerdings bleibt abzuwarten, wie genau diese Mechanismen umgesetzt werden, wie sich diese zueinander verhalten und inwieweit sie der Vielzahl an nationalen Minderungsbeiträge (NDCs) gerecht werden. Zudem wurde in den vergangenen Jahren eine Reihe von Initiativen gestartet, um Emissionshandelssysteme und andere Carbon Pricing Instrumente zu fördern sowie um die UNFCCC-Verhandlungen durch einen weiteren Dialog zu unterstützen. Angesichts dieser vielfältigen Entwicklungen und offenen Fragen hat das UBA ein Forschungsvorhaben vergeben, das von einem Konsortium unter Leitung von adelphi umgesetzt wird. Das Projektteam untersucht die dynamischen Entwicklungen auf den weltweiten Kohlenstoffmärkten, wertet die Ergebnisse aus und liefert verschiedene Beiträge, um die Position der Bundesregierung sowohl in den UNFCCC-Verhandlungen als auch bei den Kohlenstoffmarktinitiativen auszuarbeiten und weiterzuentwickeln. mehr lesen

Maßnahmen zur Weiterentwicklung von CDM und Neuen Marktmechanismen

Im Rahmen dieses Vorhabens untersucht das Wuppertal Institut in einer Serie von Forschungspapieren aktuelle Fragen des internationalen Kohlenstoffmarkts und richtet regelmäßig Expertenworkshops aus, bei denen Verhandlungsführer der internationalen Klimadiplomatie mit Wissenschaftlern und Praktikern des Kohlenstoffmarktes zusammentreffen. In einem zweiten Arbeitsbereich unterstützt das Projekt das Ministerium bei der Informationsverbreitung und der Vernetzung der Fachöffentlichkeit. Hierfür gibt das Wuppertal Institut unter anderem das Fachmagazin „Carbon Mechanisms Review” (CMR) heraus und bietet auf dem eigens entwickelten Internetportal carbon-mechanisms.de sowohl Einsteigerinformationen als auch Fachinformationen über aktuelle Entwicklungen des Politikfelds an. mehr lesen

Konzepte zur Umsetzung neuer oder Transformation vorhandener Marktmechanismen

Das Übereinkommen von Paris räumt seinen Vertragsstaaten erheblichen Spielraum bei der Festlegung ihrer nationalen Minderungsbeiträge ein. Diese offene Struktur ist insbesondere bei der Nutzung marktbasierter Klimaschutzinstrumente mit zahlreichen Herausforderungen verbunden. So stellt sich beispielsweise die Frage, wie international übertragene Minderungsleistungen korrekt erfasst, verbucht und mit den nationalen Klimaschutzzielen (NDCs) der beteiligten Länder verrechnet werden können. Angesichts dieser und weiterer offenen Fragen hat das Umweltbundesamt (UBA) ein Forschungsvorhaben vergeben, welches von einem Konsortium unter Leitung des Öko-Instituts durchgeführt wird. Das Projektteam befasst sich mit diesen neuen Herausforderungen bei der Nutzung globaler Marktmechanismen und untersucht insbesondere Fragen der Umweltintegrität zukünftiger Klimaschutzinstrumente. mehr lesen

Stärkung der afrikanischen CDM-Pipeline

Angesichts der aktuellen Krise des globalen Kohlenstoffmarkts sind die mühsam entwickelten technischen und administrativen Kapazitäten in Afrika vom Rückgang bedroht. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, unterstützte das BMUB von 2015 bis 2017 eine Initiative unter Leitung von Climate Focus. Das Projekt hatte zum Ziel, Wege zu identifizieren und zu erproben, wie die CDM-Kapazitäten Afrikas mittelfristig weiter genutzt und langfristig in die Architektur des Paris Agreement überführt werden können. Zur Bearbeitung dieser Fragestellung verknüpfte das Projekt das Instrumentarium des CDM mit den Institutionen der internationalen Klimafinanzierung. mehr lesen

Analyse der aktuellen Entwicklungen im globalen Kohenstoffmarkt

Die mit dem CDM gemachten Erfahrungen haben gezeigt, wie leistungsfähig ein projektbasierter Klimaschutzmechanismus sein kann. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Registrierung der Projekte gelang es, die für einen reibungslosen Ablauf nötigen Kapazitäten auf allen Ebenen aufzubauen. Den Höhepunkt seiner Leistungsfähigkeit erreichte der CDM im Jahr 2012, als binnen eines Jahres über 3200 Projekte registriert wurden. Dieser Höhepunkt markiert gleichzeitig auch eine Kehrtwende. Da die Europäische Union in ihrem Emissionshandelssystem – bisher die wichtigste Nachfragequelle für anrechenbare Zertifikate aus den flexiblen Mechanismen – das Kontingent für solche Zertifikate für die im Jahr 2013 beginnende Handelsperiode nicht angehoben hat, brach der Zertifikatspreis massiv ein. mehr lesen

Globaler Kohlenstoffmarkt

Marktbasierte Klimaschutzinstrumente können einen bedeutenden Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leisten. Sie bieten Flexibilität und ermöglichen es, Emissionen zuerst dort zu reduzieren, wo Einsparungen am kostengünstigsten zu erreichen sind. Darüber hinaus können sie zur Mobilisierung von klimafreundlichen Investitionen des Privatsektors beitragen. mehr lesen