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Förderung der Entwicklung des programmatischen CDM

Die PoA Working Group

Rural hut with solar panel
(Photo: Picture Alliance/Anka Agency International)

Die PoA Working Group wurde im November 2011 mit Unterstützung des BMUB ins Leben gerufen und ist für die wissenschaftliche, regulatorische und politische Seite von PoAs zuständig. Sie bietet eine Plattform für den Dialog und ermöglicht somit den Erfahrungsaustausch und die Koordinierung von Unterstützungsleistungen für PoAs. Gleichzeitig fungiert sie als Innovator für die Reformierung der PoA-Rahmenbedingungen und für die Stärkung von PoAs als Instrument.

Die Working Group wird von der Perspectives Climate Change GmbH geleitet und koordiniert. Sie setzt sich aus etablierten, fachspezifischen Mitgliedern zusammen wie dem BMUB selbst, der Weltbank, dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP, United Nations Development Programme), dem Project Developer Forum, dem DNA-Forum, der KfW, der Deutschen Emissionshandelsstelle, dem International Institute for Global Environmental Studies (IGES), dem DOE-Forum, der schwedischen Energiebehörde und der Belgium Technical Cooperation.

Leistungen der Working Group

Im Rahmen von sechs offiziellen Treffen im Jahr äußerten sich mehrere Sachverständige und Vertreter relevanter Institutionen (zum Beispiel der UNFCCC, einzelner DNAs oder DOEs) zur aktuellen Situation und zur weiteren Entwicklung von PoA-Modalitäten und -Verfahren.

Die Working Group bereitete Unterlagen für die einzelnen Meetings des CDM-Exekutivrates zu fachlichen Themen des PoA vor. So gab sie beispielsweise Empfehlungen für die Schwellenwerte von Kleinstmaßnahmen hinsichtlich der Zusätzlichkeit ab, für den Starttermin der CPA-Umsetzung in Bezug auf den generellen PoA-Starttermin, ebenso für Stichprobenerstellung, Überwachung und Verifizierung von CPAs und die Vergabe von Seriennummern für PoAs über mehrere Länder hinweg. Die meisten dieser Empfehlungen wurden vom CDM-Exekutivrat übernommen und führten sowohl beim Regelwerk als auch bei den Verfahren zu Veränderungen. So wurde zum Beispiel einem von der PoA Working Group vorgeschlagenen Verfahren zu übergreifenden CPA-Stichprobenerstellungen zugestimmt.

Ferner machte die Working Group Vorschläge zu UNFCCC Workshops für DNAs und zu UNFCCC Joint Coordination Workshops sowie zu Treffen am runden Tisch zum Thema CDM. Die Working Group gab auch Empfehlungen zu Leitlinien bei mangelnder Energieversorgung, Umweltintegrität und technischen Themen.

Die Forschung wird fortgesetzt

Die Working Group hat sich als wertvolles Expertengremium erwiesen: Insbesondere die Kombination von Fachkenntnissen im Finanzbereich und dem Erfahrungspool der Mitglieder bei der Implementierung von PoAs und anderen Minderungsmaßnahmen in den Gastgeberländern ermöglicht eine rasche Erkennung dringender Fragen zur Umsetzung von PoAs und die Entwicklung geeigneter Lösungen. Die Working Group wird ihre Arbeit an der Verbesserung der PoA-Rahmenbedingungen und der Förderung des Dialogs über PoA-relevante Themen fortsetzen. Ein weiterer interessanter Arbeitsbereich für die Zukunft wird sein, wie die Erfahrungen mit dem PoA-Konzept als solchem und den damit verbundenen Instrumenten (standardisierten Baselines, Ansätzen zur Stichprobenerstellung, MRV-Systemen, institutionellem Aufbau) genutzt werden können, um die zukünftigen Emissionsminderungsinstrumente auszugestalten.

Auftragnehmer

Perspectives Climate Change GmbH

Weitere beteiligte Organisationen

Weltbank, UNDP, Project Developer Forum, DNA-Forum, KfW, Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt), International Institute for Global Environmental Studies (IGES), Designated Operational Entities Forum, Schwedische Energiebehörde, Belgium Technical Cooperation.

Laufzeit

Läuft seit 2011

Fördermittel

Dieses Projekt wird vom BMUB im Rahmen der CDM/JI-Initiative gefördert.

Kontakt

Perspectives Climate Change GmbH
Marc-Andre Marr
E-Mail: marr@perspectives.cc