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Analyse und Bewertung der Ausgestaltung eines Offsetting-Systems in der internationalen Luftfahrt

Flickr.com | Rodenas

Im Oktober 2016 beschloss die Internationalen Zivilluftfahrtorganisation  ICAO die Einführung eines globalen marktbasierten Instrumentes (GMBM) als wesentlichen Bestandteil des ICAO-Maßnahmenpaketes zur Minderung der Klimawirkungen des internationalen Luftverkehrs. Die verabschiedete Resolution mit der Zielvorgabe eines klimaneutralen Wachstums des Sektors auf dem Niveau der CO2-Emissionen von 2020 schafft einen Kompensationsmechanismus im internationalen Luftverkehr (CORSIA: Carbon Offset and Reduction Scheme for International Aviation) und formuliert Vorgaben für dessen weitere inhaltliche Ausgestaltung.

Für die Einbettung von CORSIA in die internationale Klimapolitik und der Nutzung von UNFCCC-basierten Marktmechanismen nach 2020 ist die Beschlussfassung der COP 21 und des Übereinkommens von Paris relevant. Hier verlangt die Ausgestaltung des CORSIA, insbesondere dessen Zulässigkeitskriterien, eine Reflektion und Verzahnung der Prozesse. Eine unabgestimmte Entwicklung hätte Fragmentierungen und Ineffizienzen im Klimaschutz zur Folge.

In dem vom Umweltbundes geförderten Vorhaben „Analyse und Bewertung der Ausgestaltung eines Offsetting-Systems in der internationalen Luftfahrt“ untersuchen und bewerten die Auftragnehmer des Öko-Institut, Stockholm Environment Institute und NewClimate Institute die bisher formulierten CORSIA-Zulassungskriterien mit Blick auf deren Umweltintegrität sowie der Regelsetzung im PA. Insgesamt soll das Vorhaben die  Verhandlungsaktivitäten zur Ausgestaltung des CORSIA unterstützen.

Analyse und Bewertung der Ausgestaltung eines Offsetting-Systems in der internationalen Luftfahrt

Umsetzung: Öko-Institut e.V.

Weitere Beteiligte: Stockholm Environment Institute, NewClimate Institute

Laufzeit: 2017 - 2019