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Forschung

Cover: Men looking at solar panels
(Photo: JIKO)

Die Joint Implementation Koordinierungsstelle (JIKO) innerhalb des Bundesumweltministeriums (BMUB) koordiniert verschiedene Maßnahmen im Zusammenhang mit den beiden projektbasierten Mechanismen CDM und JI. Das BMUB hat das Wuppertal Institut damit beauftragt, die JIKO mit wissenschaftlicher Expertise zu unterstützen.

Das JIKO-Projektteam verfasst wissenschaftliche JIKO Policy Paper sowie kürzere JIKO Policy Briefs, in denen Einzelaspekte der flexiblen Mechanismen analysiert werden - von der Bewertung spezifischer Technologien und Projektarten samt deren Anwendbarkeit im CDM bis hin zur Zukunft flexibler Mechanismen im Rahmen eines internationalen Klimaregimes über das Kyoto-Protokoll hinaus.

Zusätzlich zu diesen Beiträgen wird an dieser Stelle gelegentlich auf relevante Forschungsergebnisse aus anderen Quellen hingewiesen.

Beiträge zu Nachhaltiger Entwicklung unter Artikel 6

April 2017 – Ein neuer Forschungsbericht analysiert Möglichkeiten zur Stärkung der Rolle von Nachhaltigkeitsbeiträgen von Maßnahmen, die durch zukünftige Marktmechanismen unter der UNFCCC durchgeführt werden. Der Bericht analysiert die Positionen zentraler Akteure, identifiziert Barrieren bei der Integration von Nachhaltigkeitsbeiträgen und entwickelt Empfehlungen für mögliche Lösungsansätze. mehr lesen

Auswertung der Art. 6 submissions

Mai 2017 – Eine neues JIKO Policy Paper wertet die Eingaben der UNFCCC-Vertragsstaaten (submissions) vom März 2017 zur Entwicklung der Art. 6 Regelwerks aus. Das Papier kommt zu dem Schluss, dass im Vergleich zum Vorjahr einige konzeptionelle Fortschritte erkennbar werden. Allerdings wird eine Reihe von Themen nach wie vor kontrovers diskutiert mit insgesamt wenig Anzeichen für eine Annäherung der Positionen. mehr lesen

Der freiwillige Kohlenstoffmarkt nach Paris

Januar 2017 – Immer mehr Unternehmen und Konsumenten wollen ein Teil ihres CO2-Fußabdrucks kompensieren. In den vergangenen Jahren hat sich hierfür ein eigener Markt gebildet. Eine Reihe von freiwilligen CO2-Kompensationsstandards sind so entstanden. Die Ursprünge dieser Mechanismen liegen in der Welt des Kyoto-Protokolls. Dort hatten nur die Industrieländer quantifizierte und rechtlich verbindliche Klimaschutzziele. Für Entwicklungsländer gab es solche Verpflichtungen nicht. Das Übereinkommen von Paris verändert nun diese Rahmenbedingungen weitreichend. mehr lesen

Gestaltung der Pariser Mechanismen

November 2016 - Der Artikel 6 des Pariser Klimaabkommens umfasst drei Ansätze, auf dessen Basis die Vertragsstaaten miteinander kooperieren können: „cooperative approaches“, der sogenannte „Sustainable Development Mechanism sowie ein Rahmenwerk für nicht-marktbasierte Ansätze. Ein neues JIKO Policy Paper fasst die Eingaben der Vertragsparteien und Beobachter zur Gestaltung von Art. 6 zusammen, die bis Ende September vorgelegt wurden, und stellt dabei fest, dass einige deutliche Meinungsverschiedenheiten darüber bestehen, wie dieser funktionieren sollte. mehr lesen

Schafft sich der internationale Kohlenstoffmarkt ab?

November 2016 - In der ökonomischen Theorie schafft sich der Kohlenstoffmarkt irgendwann selbst ab. Spätestens wenn alle Emissionen vermieden sind und weltweit nur noch klimafreundliche Technologien im Einsatz sind wäre dieser Punkt erreicht. Es stellt sich die Frage, ob 2050 einerseits überhaupt noch genügend Minderungspotentiale vorhanden sind. Ein neues JIKO Policy Paper analysiert hierzu eine Reihe von ambitionierten Klimaschutzszenarien und ergänzend einige sektorale Technologie-Roadmaps. mehr lesen

Verlässliche Transfers von Minderungsbeiträgen

September 2016 – Artikel 6 des Pariser Abkommens ermöglicht den Vertragsstaaten neue Formen der marktbasierten Zusammenarbeit, indem es den Transfer von Klimaschutzbeiträgen zur Erreichung nationaler Klimaschutzziele erlaubt. Das aktuelle JIKO Policy Paper analysiert die potentiellen damit einhergehenden Risiken für die Umweltintegrität und gibt einen Überblick über Ansätze und Tools, die zur Risikominimierung im Rahmen der Pariser Vereinbarung verwendet werden könnten. mehr lesen

Offsetting für den internationalen Flugverkehr

März 2016 – Die ICAO hat beschlossen, einen globalen marktbasierten Mechanismus einzurichten. Mit Hilfe dieses Mechanismus sollen die Emissionen aus dem Flugverkehr durch zertifizierte Klimaschutzprojekte am Boden ausgeglichen werden (Offsetting). Im Herbst 2016 sollen auf der Generalversammlung der ICAO die entsprechenden Entscheidungen hierzu gefällt werden. Ein neues JIKO Policy Brief fasst den Stand der Debatte der ICAO Verhandlungen zusammen und entwickelt Empfehlungen für die Weiterentwicklung des ICAO-Mechanismus' vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit marktbasierten Klimaschutzmechanismen unter der UNFCCC. mehr lesen

Die Kohlenstoffmärkte nach Paris

Februar 2016 – Unter dem Abkommen von Paris erhalten die Vertragsstaaten die Möglichkeit, ihre nationalen Minderungsbeiträge (nationally determined contributions - NDCs) selbstständig festzulegen. Dies führt zu wesentlichen Herausforderungen beim Accounting von Emissionen und dem Transfer von Emissionseinheiten. Ein neues JIKO Policy Paper untersucht, wie diesen Herausforderungen begegnet werden kann, indem die Autoren verschiedene Typen von NDCs analysieren und bewerten. Auf dieser Grundlage werden Bedingungen für die Teilnahme an Transfers von Emissionseinheiten identifiziert und Möglichkeiten im Umgang mit potentiellen Risiken für die Umweltintegrität aufgezeigt. mehr lesen

Die Rolle von Marktmechanismen in Intended Nationally Determined Contributions (aktualisiert)

November 2015 – Die Vertragsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention beabsichtigen, auf der Konferenz der Vertragsstaaten Ende des Jahres in Paris ein neues umfassendes Klimaabkommen zu verabschieden. Die Form des neuen Klimaabkommens zeichnet sich nur langsam ab, einschließlich der Rolle, die Marktmechanismen darin spielen werden. Dieses neue JIKO Policy Brief ist ein Update des JIKO Policy Brief 03/2015 und beurteilt den potentiellen Geltungsbereich von Marktmechanismen im Pariser Abkommen, indem es die bisher eingereichten Intended Nationally Determined Contributions (INDCs) analysiert. mehr lesen