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Deutschland

German Bundestag
(Photo: Lukas Plewina/flickr.com)

Die Bundesregierung und der Bundestag sind verantwortlich für den rechtlichen Rahmen, der die Beteiligung deutscher Unternehmen an den globalen Kohlenstoffmärkten regelt.

Transparenz und Kontrolle entscheidend

Dezember 2015 - Vor einigen Wochen warf eine Studie des Stockholm Environmental Institute (SEI) die Frage der Zusätzlichkeit der Minderungserfolge unter Joint Implementation (JI) auf. Die Arbeit zeigte einmal mehr, dass neben verlässlichen Prüfverfahren Transparenz und Offenlegung der Dokumente zentral sind, verbunden mit Beteiligungsverfahren für die lokale Bevölkerung und Beteiligungsmöglichkeiten für international starke Stakeholder. Vor wenigen Tagen ist nun ein Aufforstungsprojekt in Uganda, das „Kikonda Tree Plantation Project“, in die Schlagzeiten geraten. Lesen Sie im Folgenden die Stellungnahme des Bundesumweltministeriums. mehr lesen

Lob für starkes Engagement

Dezember 2015 - Deutschland ist auf der Klimakonferenz von Paris der Carbon Pricing Champion Award verliehen worden. Der von der Climate Markets Investment Association (CMIA) und der International Emission Trading Association (IETA) vergebene Preis zeichnet persönliches Engagement aus und würdigt die Entwicklungen in den Ländern, die zu einer weltweiten Nutzung von Carbon Pricing führen. Diesmal erhielt Franzjosef Schafhausen, Abteilungsleiter im Bundesumweltministerium, den Award als die treibende Kraft Deutschlands hinter dem Europäischen Emissionshandel, den globalen Marktmechanismen des Kohlenstoffmarkts und den aktuellen internationalen Initiativen zum Carbon Pricing. mehr lesen

Hendricks: Kohlenstoff braucht einen Preis

Dezember 2015 - Die deutsche G7-Präsidentschaft hat die Staatengemeinschaft dazu eingeladen, der G7-Kohlenstoffmarkt-Plattform beizutreten. Am Rande der UN-Klimakonferenz in Paris stellte Deutschland die "Carbon Market Plattform" vor, um weitere Staaten für die Teilnahme an diesem politischen Dialog zu gewinnen. Ziel der Plattform ist es, durch länderübergreifende Kooperation die Weiterentwicklung und Verbindung von Kohlenstoffmärkten voranzutreiben, neue Kooperationsfelder aufzudecken und die Umsetzung der Klimaziele im Rahmen des UN-Klimaschutzprozesses zu unterstützen. mehr lesen

Deutschland startet Initiative zur weltweiten Vermeidung von Lachgas-Emissionen

Dezember 2015 - Deutschland hat auf dem Klimagipfel von Paris eine neue globale Initiative gelauncht, die den Klimaschutz bei der Herstellung von Salpetersäure voranbringen soll. Ziel ist es, die bei der Gewinnung von Salpetersäure anfallenden Lachgas-Emissionen bis 2020 weltweit zu stoppen. Der CDM konnte große Anteile dieser Emissionen vermeiden, mit dem weitgehenden Zusammenbruch der Marktnachfrage sind diese Projekte jedoch zunehmend gefährdet. Deutschland will diese Lücke bis 2020 zusammen mit anderen Partnern schließen. mehr lesen

Bundeskanzlerin Merkel signalisiert Bereitschaft zur Nutzung von Kohlenstoffmärkten

Mai 2015 - Auf dem 6. Petersberger Klimadialog in Berlin erinnerte Bundeskanzlerin Angela Merkel an das EU-Ziel, bis 2030 die CO2-Emissionen um mindestens 40% zu reduzieren. Dabei betonte die Kanzlerin, dass damit die Tür offen stehe „zu überlegen, ob wir über die EU-internen Ziele hinaus gehen können – zum Beispiel durch Nutzung internationaler Emissionsgutschriften“. Bei diesem Ansatz wird die Verwendung internationaler Zertifikate an die Ambitionssteigerung gebunden sein, anstatt ausschließlich der Flexibilisierung zu dienen. Da sich die EU vom Konzept des reinen Offsetting abgewendet hat, sind nun gemeinsame Anstrengungen notwendig, wenn die Ambitionssteigerung über die Märkte erzielt werden soll. Fair aufgeteilte Minderungen im Rahmen der Marktmechanismen stellen somit die Herausforderungen des Tages dar. mehr lesen

Großes Potenzial für Marktmechanismen in Städten

Mai 2015 - Im Rahmen des 15. Workshops der climate technology initative (cti) kamen am 7. und 8. Mai in Berlin über 70 internationale Experten zusammen, um sich über die Potenziale marktbasierter Klimaschutzinstrumente im Anwendungsfeld Stadt auszutauschen. Die Veranstaltung zeigte verschiedene Anwendungsmöglichkeiten von Marktmechanismen im urbanen Kontext auf und diskutierte bestehende Herausforderungen. Die Teilnehmer stellten insbesondere für integrierte Klimaschutzansätze in Städten große Potenziale fest und unterstrichen die Bedeutung der dabei zu erzielenden Co-Benefits. Als bestehende Herausforderungen wurden die weiterhin geringe Nachfrage nach Kohlenstoffzertifikaten sowie die Schwierigkeiten bei der Baselineberechnung und dem MRV von Emissionen identifiziert. mehr lesen

Das Bild zeigt die Unionsfraktion im Bundestag.
(Photo: Tobias Koch/OTRS)
Archiv
(Photo: Martin Deutsch/flickr.com)