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Netzwerktreffen diskutiert Start von Chinas nationalem EHS

(Photo: EconetMonitor)
(Photo: EconetMonitor)

Dezember 2017 – Seit über vier Jahren sammelt die chinesische Regierung anhand von Pilotprojekten Erfahrungen mit dem geplanten nationalen Emissionshandelssystem (EHS), dessen Implementierung nun unmittelbar bevorsteht.  Vor diesem Hintergrund lud die AHK Greater China Beijing, im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMUB), am 13. Dezember 2017 Unternehmensvertreter und Experten zu einem Netzwerktreffen ein, bei dem die über 30 TeilnehmerInnen einen Eindruck vom Übergang der Pilotsysteme zum landesweiten EHS und den potentiellen strukturellen Regelungen des nationalen Systems gewinnen konnten.

Professor Zou Ji, Vorsitzender der Energy Foundation China prognostizierte in Bezug auf das Allokationsverfahren zu Beginn den umfassenden Einsatz des „Grandfathering“-Prinzips, gab aber auch Aussicht auf die Anwendung eines sektoralen „Benchmarking“-Systems sowie die Versteigerung von Emissionszertifikaten. Die ursprüngliche Konzeption des EHS zur Integration von insgesamt acht Sektoren am Kohlenstoffmarkt hat sich nun vorerst auf den Energieerzeugungssektor verkleinert. Dieser Sektor soll aufgrund der umfassenden Datengrundlage, des großen Marktanteils und des hohen Emissionsausstoßes als Wegbereiter fungieren.

Neben der Einführung des nationalen EHS betonte Chen Zhibin, Senior Analyst von SinoCarbon Innovation & Invest, aber auch den Stellenwert weiterer „Low Carbon“-Initiativen und Gesetze in China, damit das nationale Emissionsreduktionsziel bis 2030 überhaupt erreicht werden kann.

Weitere Informationen

In der Januarausgabe des Magazins Econet Monitor, das von der AHK Greater China in Beijing herausgegeben wird, ist eine ausführliche Dokumentation des Netzwerktreffens erschienen. Der Beitrag steht hier zum Download bereit.