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Operationalisierung von Art. 6.2

Kohlenstoffmärkte und NDCs

(Photo: BMU/Rupert Oberhäuser)
(Photo: BMU/Rupert Oberhäuser)

April 2017 - Art. 6.2 und 6.3 des Paris Agreement ermöglichen sog. „kooperative Ansätze“, die eine direkte Zusammenarbeit und einen Austausch von Minderungsergebnissen zur Erfüllung der national festgelegten Minderungsbeiträgen (NDCs) ermöglichen.

Vor diesem Hintergrund haben die schwedische Energieagentur, das Bundesamt für Umwelt (BAFU) der Schweiz und das deutsche Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) haben ein Forschungsprojekt zum Thema "Merkmale von NDCs und deren Auswirkung auf die Kohlenstoffmärkte" in Auftrag gegeben, dessen Endbericht nun erschienen ist.

Der Projektabschlussbericht stellt diejenigen Aspekte heraus, die adressiert werden müssen, um eine freiwillige Zusammenarbeit gemäß Artikel 6.2 des Pariser Abkommens zu ermöglichen. Neben den national festgelegten Minderungsbeiträgen (NDCs) werden weitere Themen in den Fokus gestellt, die aus Sicht der Autoren bei den Entscheidungen im Rahmen der UNFCCC adressiert werden müssen.  Die Vorgaben (guidance) in diesen Bereichen muss von der CMA am Ende des nächsten Jahres verabschiedet werden.

Der Bericht ist anhand folgender Schlüsselfaktoren strukturiert:

  • Merkmale der NDCs,
  • Accounting für NDCs und ITMOs,
  • Generierung von Minderungsbeiträgen.

Am Ende des Berichts werden mögliche Richtungen, die in die CMA-Leitlinien aufgenommen werden könnten, diskutiert. Darüber hinaus geben die Autoren Empfehlungen, in welchen Themenbereichen eine schnelle Meinungsfindung unter den Ländern möglich sein könnte, um so die weiteren Verhandlungen voranzutreiben. Die Studie wurde bearbeitet von Koru Climate, Climate Focus und Perspectives Climate Group.

Download

Der vollständige Bericht kann hier heruntergeladen werden.