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Die Kohlenstoffmärkte nach Paris

Neue Studie analysiert Fragen des Accounting beim Transfer von Emissionseinheiten

(Photo: v15ben/flickr.com)

Februar 2016 Mit dem im Dezember 2015 verabschiedeten Abkommen von Paris wurden die Grundlagen für die zukünftige internationale Zusammenarbeit im Bereich des Klimaschutzes geschaffen. Während das Abkommen eine globale Reichweite besitzt, wird es zugleich zu einer erhöhten Komplexität des zukünftigen Klimaregimes führen: Anstatt einer einheitlichen Vorgehensweise zu folgen, erhalten die Vertragsstaaten unter dem Abkommen von Paris die Möglichkeit, ihre nationale Minderungsbeiträge (nationally determined contributions - NDCs) selbstständig festzulegen, was zu einer großen Vielfalt der Beiträge führt. Dies führt zu wesentlichen Herausforderungen beim Accounting von Emissionen und dem Transfer von Emissionseinheiten.

Dieses Policy Paper untersucht, wie diesen Herausforderungen begegnet werden kann. Hierfür analysieren die Autoren verschiedene Typen von NDCs und bewerten deren Eignung für den Export und die Nutzung von Emissionseinheiten. Auf dieser Grundlage werden Bedingungen für die Teilnahme an Transfers von Emissionseinheiten identifiziert und Möglichkeiten im Umgang mit potentiellen Risiken für die Umweltintegrität aufgezeigt.